Chocolate Cheesecake - schokoladig und cremig



Ich hatte einen Kuchen für Silvester gebacken und hatte sogar schon die Bild pünktlich gemacht, doch ich hatte nicht die rechte Lust dazu, das Rezept zu verbloggen.

Aber so ein leckerer und besonderer Kuchen muss doch verbloggt werden!

Ich meine ein Cheesecake mit Schokoooolaaade.


Und dann geht der so einfach und hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. Da wollte ich euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten.

Ich wünsche euch ein gutes und gesundes neues Jahr und starte mit dem Rezept für dieses köstliche Zuckerstückchen.


Chocolate Cheesecake


für eine runde Form à 24cm bis 26cm

Zutaten: 

- 300 g dunkle Kekse
(ich habe Oreos genommen)
- 80 g Butter

- 800 g Doppelrahmfrischkäse
- 200 g gute Zartbitterschokolade
- 50 g Stärke
- 250 g Zucker
- 50 g Kakaopulver (ungesüßt)
- 3 Eier

- Sahne und Streusel


Zubereitung: 

1. Eine runde Form mit Backpapier belegen, einspannen und 
das abstehende Papier wegschneiden. 
Die Seiten einfetten. 

Backofen auf 170°C heizen. 

2. Für den Boden die Butter bei geringer Temperatur in einem kleinen Topf schmelzen lassen. 
Die Kekse in einen Beutel geben und mit dem Nudelholz in Krümel hauen. 

Falls ihr auch Oreos nehmt, dann öffnet die Kekse und kratzt die Creme ab. 
Wir brauchen nur die Kekse!

Die Krümel in eine Schale geben und mit der geschmolzenen Butter vermischen. 
Die Masse in die Form geben und glatt drücken. 
Dazu eignet sich ein Glas sehr gut! Einfach mit dem Glasrücken die Masse glatt drücken. 

3. Zartbitterschokolade hacken und im Wasserbad schmelzen lassen. Anschließend etwas abkühlen lassen.


4. Stärke, Zucker, Kakaopulver und Frischkäse mit dem Handrührgerät kurz durchrühren. 
Eier dazugeben und alles mit dem Gerät durchrühren bis eine cremige Masse entsteht.
Die geschmolzene Schokolade dazugeben und noch einmal kurz mit dem Handrührgerät durchrühren.  

Die Masse vorsichtig auf den Keksboden geben und glattstreichen. 

Den Kuchen bei 170°C etwa 50-55 Minuten backen. 
Die Mitte sollte noch etwas feucht sein. 

Sobald der Cheesecake abgekühlt ist, mindestens 5 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 
Am besten am Abend vorher zubereiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen. 


Gut gekühlt schmeckt der Cheesecake am besten.

Ihr könnt den Cheesecake mit Sahne und Zuckerstreuseln dekorieren.
Aber er schmeckt auch ohne Deko einfach himmlisch. 


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin





Crumble im Glas


Halli Hallo ihr Lieben, 

so kurz vor Weihnachten geht einem ja schon mal die Puste aus, oder? 
Geschenke kaufen und Menüplanung können ermüdend sein.
Da hilft ein leckeres und einfaches Dessert für das ihr nur wenige Zutaten braucht und das man leicht verändern kann!





Crumble im Glas mit Äpfeln und Marzipan


Für 4 Gläser á 175 ml 

Zutaten: 

- 100 g Cantuccini, Amarettini 
oder andere Kekse, die ihr mögt
- 100 g Butter
- 40 g Zucker
- 100 g Mehl

- 1 Apfel
- 30 g Marzipan
- 30 g gehackte Haselnüsse
- Zimt
- Zitronensaft


Zubereitung: 

1. Ofen auf 170°C heizen. 
4 Gläser á 175 ml leicht einfetten. 

2. Apfel schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. 
Marzipan in kleine Würfel schneiden. 
Haselnüsse, Zimt und Äpfel gut mischen und Marzipan dazugeben. 

3. Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz klein hauen. 
Butter, Kekskrümel, Zucker und Mehl zu Streuseln kneten. 
Das geht am besten mit der Hand. 

4. Apfelmischung in die Gläser verteilen.
Die Streusel über die Apfelmischung verteilen. 
Gut auftürmen, da die Äpfel etwas in sich hineinfallen. 

Bei 170°C etwa 20 - 25 Minuten backen. 

Die Streusel sollten goldbraun sein.   


Ihr könnt natürlich auch andere Früchte nehmen. Im Herbst eignen sich Zwetschgen gut. Ansonsten gehen auch Birnen oder eine Mischung aus Beeren vielleicht? 

Und natürlich könnt ihr das Marzipan auch weglassen!


Am besten schmeckt das Crumble aus dem Ofen und dazu passt Vanilleeis, 
Vanillesoße oder einfach Puderzucker. 

Ich wünsche euch schöne Feiertage mit all euren Lieben. 


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin


Donuts im Backofen mit Marzipan



Wo sind meine Marzipanlover?

Die Tatsache, dass ich Marzipan liebe, ist ja gar kein Geheimnis mehr, oder?
Mit Marzipan ist es so eine Sache! Die einen lieben es, die anderen finden es furchtbar. 

Es ist ein wenig so wie mit Zimt, Kokosnuss oder Koriander.

Es spaltet, vereint aber auch. 



An Donuts wollte ich mich schon lange einmal herantrauen. Aber mit Hefeteig bin ich immer etwas vorsichtig. Deshalb habe ich mir Donutbackformen aus Silikon gekauft und die flogen leider eine Weile bei mir herum. 

Im Ofen gebackene Donuts schmecken eigentlich wie Kuchen. Also nicht wie Donuts aus Hefeteig, die dann auch noch in Öl ausgebacken werden. 



Ich habe einmal ein ganz leichtes Grundrezept ausprobiert und das funktioniert mit Marzipan, aber auch ohne! Und variieren kann man es noch, in dem man, z.B., etwas Zimt dazu gibt oder einen Teil Mehl durch gemahlene Nüsse ersetzt! 

Probiert es doch einmal aus. 




Donuts im Backofen mit oder ohne Marzipan

Ergaben bei mir 6 große und 6 kleine Donuts

Zutaten:

- 60g weiche Butter
- 120g Zucker
- eine Prise Salz
- 1 Ei
- 150g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 50ml Milch
- 30g Marzipan (optional) 

- Puderzucker
- Milch
- Streusel


Zubereitung: 

1. Donutsilikonformen leicht einfetten. 
Ofen auf 170°C heizen. 

2. Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen. Ei dazugeben und weiterschlagen. Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch zu der Masse geben und alles einmal gut durchmixen lassen mit dem Handrührgerät. 

Das Marzipan fein raspeln und unterrühren. 

Die Masse auf die Förmchen verteilen und die Mulden etwa halb voll machen. 

Die großen Donuts bei 170°C etwa 20 Minuten backen.
Die kleinen Donuts bei 170°C etwa 10 Minuten backen.  


3. Die Donuts gut abkühlen lassen. 
Für die Glasur Puderzucker mit ganz ganz ganz wenig Milch mischen, so dass ihr einen dicken Guss erhaltet und die Donuts hineintunken. 

Ich habe meine 2 mal in die Glasur getunkt. 
Also erst einmal, dann warten bis der Guss trocken ist und dann noch einmal, damit er nicht so durchscheinend ist und mit Streuseln verzieren
.

Ihr könnt aber auch einfach etwas Puderzucker darüber sieben. 


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Haselnusskuchen im Kasten



Im Herbst backe ich immer sehr gern. Da ist es nicht mehr so heiß und ich mag es daheim zu sein und das Zuhause zu dekorieren, Kerzen anzuzünden und zu backen.
Manche Zutaten passen besonders gut zu dieser Jahreszeit, so wie Kürbis, Apfel, Zimt und Nüsse.
Ein leckerer Nusskuchen, der ganz einfach geht und wirklich gelingt. Das wollte ich machen.

Und das tolle ist: Man kann die Nüsse variieren.
Ich habe mich für Haselnüsse entschieden, aber es gehen auch Mandeln oder Walnüsse.
Also nehmt ruhig die Nüsse, die ihr mögt.


Haselnusskuchen im Kasten 


Zutaten: 

- 220g weiche Butter
- 200g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 Eier
- Eine Prise Salz
- 200g gemahlene Haselnüsse
- 200g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 120 ml Milch
- 1 Handvoll Nüsse
- 60g Vollmilchschokolade


Zubereitung: 

1. Eine Kastenform einfetten.
Ofen auf 170°C stellen.

2. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig mixen. 
Eier dazugeben und weitermixen. Backpulver, Mehl und gemahlene Haselnüsse mischen und im Wechsel mit der Milch zu der Masse geben und alles gut durchmixen. 

Die Masse in die Form füllen
und bei 170°C etwa 60 Minuten backen. 

Stäbchenprobe machen! Es darf ruhig etwas feucht bleiben. 

Abkühlen lassen und aus der Form nehmen. 


3. Schokolade brechen und im heißen Wasserbad schmelzen. 
Währenddessen die Nüsse hacken. 
Ich habe gemischte Nüsse genommen mit Cranberrys.

4. Die Schokolade auf dem kalten Kuchen verteilen und die Nüsse darüber streuen. 


Und dann mit Tee, Kaffee oder Milch genießen!



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Schoko-Cheesecake Muffins



Lang lang ist es her, aber da es gerade ununterbrochen regnet und ich wirklich lust darauf hatte, wurde wieder der Backofen angeschmissen.

Und heraus kamen unglaublich leckere, saftige, schokoladige Muffins mit einer leckeren Haube aus Cheesecake.
Ich sag euch, die gehen ganz leicht und schmecken fantastisch. Man braucht nicht viele Zutaten und steht auch nicht lange in der Küche.

Klingt gut, oder?


Schoko-Cheesecake Muffins


für 12 Muffins: 

Für die Cheesecakehaube: 

- 250g Doppelrahmfrischkäse 
- 60 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Eigelb


Für den Schokoteig: 

- 220g Mehl
- 40g Kakaopulver ungesüßt
- 1 TL Backpulver
- 200g Zucker
- 1 TL Salz
- 2 EL Schokodrops
oder gehackte Zartbitterschokolade
- 200ml Milch
- 100ml Öl
- 1 Ei


Zubereitung: 

1. Backofen auf 170°C stellen. 
Ein Backblech mit Muffinförmchen auskleiden oder eine Silikonmuffinform leicht einfetten. 
Ich habe eine Silikonform genommen (ohne Papier) und habe die Förmchen mit der Schokomasse zu voll gemacht, so dass ich nur 10 Muffins hatte! 

2. Die Zutaten für die Cheesecakehaube in eine Schale geben und alles mit dem Handrührgerät einmal durchmixen bis eine cremige Masse entsteht und beiseite stellen.


3. In einer anderen Schale Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Zucker und Salz mischen. 
In einem Messbecher Öl und Milch abmessen und das Ei dazugeben und kurz mit dem Rührbesen mischen. Die nassen Zutaten zu den trockenen geben und alles kurz durchrühren. Es sollten keine Klümpchen mehr sein, aber nicht zu sehr durchrühren. Die Schokolade unterrühren. 

4. Die Schokoladenmasse in die Muffinformen verteilen.
 Anschließend die Chesecakemasse darüber verteilen. 

Bei 170°C etwa 35 Minuten backen. 



Abkühlen lassen und aus der Form lösen. 
Ich sage euch, die schmecken köstlich und halten sich luftdicht und kühl verpackt etwa 2 Tage. 

Ich mache mir jetzt Tee und genehmige mir einen Muffin!

Habt es fein ihr Zuckersüßen. 


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin 

Zitronenkuchen im Kasten



Egal wie warm es ist, so ganz auf Kuchen kann ich nicht verzichten.
Am liebsten mag ich da leichtere Kuchen, fruchtig und frisch.

So ein saftiger Zitronenkuchen im Kasten kommt da genau richtig.
Der geht ganz einfach und man muss nicht stundenlang in der heißen Küche stehen und backen. Gut verpackt im Kühlschrank hält er sich auch eine gute Weile und durch den Zitronensirup bleibt er lange saftig und trocknet nicht aus.

Hört sich doch prima an, oder?


Zitronenkuchen im Kasten

Zutaten: 

- 150 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- eine Prise Salz
- 2 Eier (L)
- 1 Päckchen oder 1 EL Vanillezucker
- Saft und Abrieb von 1 Zitrone
- 300 g Mehl
- 2 1/2 TL Backpulver
- 200 ml Milch

Für den Sirup: 

- 70 g Puderzucker
- 70 g Zitronensaft 
(am besten eine Zitrone auspressen
und mit Wasser aufgießen, falls 
der Saft nicht reicht)


Zubereitung: 

1. Ofen auf 170°C heizen. 
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten. 

2. Butter, Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier dazugeben und weiter schlagen. Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit der Milch zu der Masse geben und
gut durchmixen. 
Zitronensaft und Abrieb dazugeben und mit dem Kuchenspatel unterrühren. 

Masse in die Form füllen und bei 170°C etwa 1 Stunde backen.

Sobald die Oberfläche langsam bräunt, etwas Alufolie darauflegen, 
damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. 

3. Für den Sirup den Puderzucker und den Zitronensaft aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat. 
Den Kuchen aus dem Ofen holen und mit einem Holzstäbchen mehrmals einstechen. 
Den Sirup auf den heißen Kuchen träufeln. 

Der Kuchen saugt den Sirup jetzt gut auf. 


Kuchen abkühlen lassen, auf einen schönen Kuchenteller stellen und servieren.  
Ganz einfach und so so lecker. 
Frisch, sauer und saftig. So muss ein Kuchen sein!



Habt es fein ihr Zuckersüßen. 


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Erdbeer Rhababerkuchen



Gerade schmecken die Erdbeeren besonders gut und ich esse sie am liebsten pur oder mit etwas Naturjoghurt oder eben im Kuchen.
Erdbeeren gehören zu meinen liebsten Früchten und ich kann sie bedenkenlos essen (ich bin leider gegen sehr viele Früchte allergisch).

Die Süße der Erdbeeren passt hervorragend zum säuerlichen Geschmack von Rhababer.


Natürlich könnt ihr auch mit anderem Obst arbeiten, vielleicht Blaubeeren oder ein Beerenmix! Genauso passen auch Äpfel oder Nektarinen! Benutzt einfach das Obst, das ihr gerne mögt oder gerade zuviel dahabt!

Nehmt eine hohe eckige Form, denn der Kuchen geht ganz schon hoch. Ich habe das nicht beherzigt und mein Kuchen lief etwas über die Form. Zum Glück hatte ich ein Backblech drunter. Also im zweifel eine etwas größere Form nehmen, falls eure Form nicht hoch genug ist. Achtet dann aber auch auf die Backzeit, die sich verändert.



Erdbeer Rhababerkuchen 


Zutaten: 

- 220g weiche Butter
- 180g Zucker
- eine Prise Salz
- 3 Eier
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 100ml Milch
- 300g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver

- 2 Stangen Rhababer
- 400g Erdbeeren
- 4 EL brauner Zucker
- 50g gehobelte Mandeln 


Zubereitung: 

1. Rhababer waschen, gut abtrocknen, schälen und die Enden abschneiden. 
In kleine Scheiben schneiden. 
Erdbeeren waschen und gut abtrocknen lassen. 
Das Grün wegschneiden und in mittelgroße Stücke schneiden. 
Kleine Erdbeeren einfach halbieren. 

Eine eckige Form (z.B. 26cm x 32cm)
fetten oder mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 170°C heizen.

2. Butter, Zucker, Vanillezucker und Salz mit dem Handrührgerät schön aufschlagen. Eier einzeln dazugeben und weiter schlagen.
Mehl und Backpulver mischen. Im Wechsel mit der Milch dazugeben und alles schön durchmixen.

Alles in die Form geben und glattstreichen. 
Obst darauf verteilen. Die gehobelten Mandeln ebenfalls darauf verteilen und den braunen Zucker darüber streuen. 

Den Kuchen bei 170°C etwa 45 Minuten backen. 

Abkühlen lassen und mit Sahne oder Vanilleeis servieren. 

Der Kuchen geht ganz schnell und schmeckt einfach fantastisch süß und sauer und der brauner Zucker karamellisiert schön im Ofen. 
Lauwarm mag ich ihn am liebsten.


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin