Hefezopf mit Pesto und Mozzarella



Halli hallo ihr Zuckersüßen,

im Moment lässt mir das „nicht virtuelle“ Leben kaum Zeit, mich angemessen um den Blog zu führen.

Anfangs habe ich mich sehr gestresst deshalb, ich wollte die Regelmäßigkeit des Postens beibehalten, doch das funktionierte nicht wirklich.

Die Folge war:

Stress

Stress

Und nochmal Stress.


Da musste ich einmal innehalten und durchatmen. So hatte ich den Blog nicht begonnen und so wollte ich ihn auch nicht weiter führen! Der Blog war immer mein kreativer Ausgleich und eine Plattform, über schöne Dinge zu sprechen und miteinander zu kommunizieren.
Schöne Dinge sollen schön bleiben!

So langsam habe ich auch wieder mehr Muse zum Bloggen. Bedenkt bitte, Bloggen nimmt viel Zeit in Anspruch!

Zunächst einmal muss ich mir Gedanken für ein Rezept machen, einkaufen gehen, backen, stylen, fotografieren, bearbeiten und bloggen.
Ihr seht, das sind wirklich einige Schritte, bis ein Ergebnis steht.
Deshalb habe ich den Blog etwas hinten angestellt, aber mit der Zeit, soll sich das natürlich wieder ändern!


Und euch kann ich nur empfehlen:

Setzt Prioritäten!

Ihr müsst nicht perfekt sein und immer nur funktionieren.

Lehnt euch mal zurück, trinkt einen Kaffee oder Tee, esst Kuchen und lasst die Gedanken schweifen. Lest ein gutes Buch oder blättert in einem Magazin. Setzt euch in ein Café und schaut den Menschen bei ihrem Treiben zu.

Und immer schön DURCHATMEN!


Solche Momente des Durchatmens, sind für mich auch Momente des Glücks.
Immer wieder schaue ich zurück und bin dankbar und glücklich für alles, was ich erlebt habe. Nicht immer sind das schöne Momente.

Hin und wieder lässt man Menschen zurück. Gerät in Ärger oder Streit, mit der Familie, dem Partner oder den Freunden.

Nicht jede Entscheidung scheint anfangs richtig zu sein. 
Fühlt sich vielleicht falsch an oder führt einen andere Wege.

Und doch denke ich, dass alles ein Gewinn sein kann. Sofern man reflektiert und überlegt, es nächstes Mal anders zu machen.
Vielleicht einmal die Dinge gelassener zu nehmen, 
die man nicht ändern kann und sich vielleicht auch einmal auf eine Sache einzulassen.

Mit diesen Dingen habe ich noch immer große Probleme.
Ich bin ein Gewohnheitstier. Mein altes Handy hatte ich 5 Jahre und wäre es nicht kaputt gegangen, hätte ich es noch. Neue Situation (wie der Umzug) machen mir Angst. 
Veränderungen scheinen mir anfangs immer als Übel. 
Erst auf den zweiten Blick (manchmal brauche ich viel Hilfe dazu) 
erkenne ich die Möglichkeiten, die sich dahinter verbergen.

In unserer Gesellschaft ist vieles festgelegt:
Arbeiten, Ehe, Kinder.

Weicht man von der Norm ab, was an sich schon nicht immer leicht ist, fällt das immer gleich jemandem (negativ) auf und es kommen gleich unangenehme Fragen, was, wie und warum?

Ja, warum eigentlich?


Ich denke, es liegt an dem Streben nach Glück und dem Glücklich sein.
Es sollten (täglich) mehr Dinge gemacht und erlebt werden, die einen glücklich machen. Weniger warten auf Menschen/ Freunde/ Familie, vielleicht einfach mal alleine etwas unternehmen?
Das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber alleine ins Museum oder ins Kino zu gehen, ist gar nicht schlimm. 

Im Gegenteil!

Das kann auch einmal schön sein!

Ich denke, glücklich macht auch, weniger Materielles zu sammeln/ horten/ kaufen, sondern Momente zu erleben, die einem bleiben, die einen voranbringen und ein wohliges Gefühl im Bauch und Herzen hinterlassen.

Braucht man wirklich drei weiße Blusen? 
8 Paar schwarze Schuhe? 
Muss man alle Bücher kaufen, die man mag? 
Vielleicht ist ein Büchereiausweis auch etwas Feines!

Gerade jetzt im Umzug merke ich, wieviel Zeug sich angehäuft hat 
und frage mich oft, 
warum?

Warum habe ich das gekauft?

Und so gehe ich immer wieder auf den Flohmarkt zum Verkaufen, 
verschenke Bücher, von denen ich mich trennen kann und schmeiße auch mal etwas weg.

Und das lässt mich DURCHARTMEN.




Wenn ich dann einmal Zeit zum Backen habe, dann backe ich auch. 
Das entspannt mich und ich kann völlig abschalten.

Normalerweise gibt es ja immer etwas Süßes auf meinem Blog, 
doch dieses Mal habe ich etwas Herzhaftes NACHgebacken.

Das Rezept habe ich aus dem Magazin von der Gourmet-Marke "Nicolas Vahé". 
Und essen durften ihn auch schon ganz viele, 
nämlich auf  der geschlossenen Gesellschaft der 
lieben Christina von Midsommer (einen Bericht zu dem Geschäft findet ihr hier).

Sie hat ihr Sortiment ziemlich umgestellt (sehr skandinavisch und minimalistisch) 
und hat dazu eine kleine Veranstaltung organisiert in ihrem zuckersüßen Lädchen.

Der „Pestozopf“ (wie ich das köstliche Teil nenne), kam so gut an, 
dass ich mehrmals nach dem Rezept gefragt wurde und deshalb habe ich mich dazu entschieden, 
den Zopf zu verbloggen.

Ich habe mich strikt an das Rezept gehalten, musste allerdings etwas mehr Mehl verwenden 
(der Teig war zu weich) und ich habe auch nur Weizenmehl verwendet, 
statt zwei verschiedener Sorten.

Aber das Rezept gebe ich euch (mit kleinen Kommentaren) einfach mal wieder.
Natürlich könnt ihr alles von Nicolas Vahé verwenden, aber ich habe nur das Pesto von ihm verwendet.


Hefezopf mit Pesto und Mozzarella 

Zutaten:

- 200 ml Milch
- 25 g Hefe
- 1 1/2 EL Salz
- 1 EL Zucker
- 2 EL Olivenöl
-  250 g Mehl
- 50 g Graham Mehl 
(ich habe nur herkömmliches 
Weizenmehl benutzt)

Füllung:

- Pesto (z.B. von Nicolas Vahé)
- 125 g Mozzarella 
(Büffel- oder Kuhmilchmozzarella)




Zubereitung:

 1. Milch langsam in einem Topf erhitzen bis sie lauwarm wird. Zucker und Hefe darin auflösen lassen. Es muss nicht ganz verschwinden, aber der Hefe sollte weich sein und sich beim Umrühren verteilen. 

2. In einer großen Schale Mehl und Salz vermengen. 
Olivenöl und Milchmischung dazugeben und alles mit der Hand zu einer Teig verkneten.
Ihr werdet merken, dass die Menge an Mehl nicht reicht. Arbeitet etwas mehr Mehl hinein.
Gebt immer etwas hinein und knetet etwas.
Der Teig sollte nicht mehr an euren Händen kleben beim Kneten.

Teig abdecken und an einem warmen Ort 60 Minuten ruhen lassen.

3, Ein Backblech mit Backpapier (am besten zwei Lagen) belegen und den Ofen auf 250°C vorheizen.


4. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er zieht sich immer wieder zusammen. Am besten zieht ihr ihn etwas zurecht.
Er sollte ein Rechteck bilden. 
Pesto darauf verteilen. Nehmt dazu einen Esslöffel. 
Mozzarella gut abtropfen lassen und auf das Pesto zupfen. 

Jetzt rollt ihr das ganze von der langen Seite her auf, so dass ihr eine Rolle habt.
Natürlich könnt ihr die jetzt auch so lassen und in den Backofen geben.

Leider habe ich nicht ganz verstanden, wie das Ding auf dem Bild zurecht gerollt und gezupft wurde.

Deshalb habe ich die Rolle längs aufgeschnitten. Oben bleibt der Teig zusammen. 
Ihr habt nun zwei Stränge, die an einer Seite noch miteinander verbunden sind.
Und so habe ich einfach einen Zopf geflochten (nur mit zwei Strängen!) und habe das andere Ende wieder zusammen gedrückt.

Der Zopf geht dann etwas auf, aber das macht ja nichts.

Vorsichtig auf das Blech legen (am besten mit einem Pfannenwender).


5. Den Ofen auf 200°C runter drehen und den Zopf etwa 15-20 Minuten backen.

Er sollte nicht zu dunkel werden!  


Und ich verspreche euch, allein der Duft wird euch umhauen!


  
Und weil er so köstlich war, habe ich ihn noch einmal für mich gebacken und ihn (mit meinem Mann) in Ruhe schnabuliert.
Völlige Ruhe, Entspannung und ein Moment des Glücks.

Was macht euch glücklich?
Ich freue mich über eure Momente des Glücks.
Vielleicht können wir uns da ja gegenseitig positiv beeinflussen, motivieren und inspirieren.





Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin







1 Kommentar:

  1. wie ich hoffe, dass es bei dir bald ruhiger wird !! du hast so recht- einfach mal zurücklehnen und genießen, das brauchen wir alle soviel mehr !! Nach zwei Jahren Elternzeit und vieellll Zeit durfte ich das ansatzweise lernen- und es tut soooo gut !
    Der Zopf sieht UNGLAUBLICH lecker aus ! Ich liebe ja Pesto in allen Varianten und dann noch im Hefegebäck- pures Glück!

    liebste Grüße und viele ruhige Momente für dich !
    love
    sophia

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über euer Feedback