Zitronen-Mohnkuchen zum 30. Geburtstag




Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

mein Backofen ruht schon lange.. zu lange, 
doch dazu kann ich nur sagen:

Im Moment habe ich gar keinen Backofen!
Genauer gesagt, habe ich keine Küche mehr!

Ich bin noch immer am Umziehen und Renovieren und Putzen und bin so so froh, dass ich eine so liebe Familie habe, die mir (eigentlich ja uns) so so hilft.
An meinem Vater ist wirklich ein Zimmermann vorbeigegangen und meine Schwestern, mein Bruder und meine Mutter packen auch gut mit an. 

Die Woche kommt noch der Boden rein und hoffentlich können wir dann langsam ab nächste Woche umziehen. Puuuh. 
Umziehen ist wirklich anstrengend. 

Aber heute geht es gar nicht um mich!
Es geht um die zuckersüße Eva von Madame Dessert, die ich mal auf einer Bloggerveranstaltung kennen lernen durfte. 





Auf ihrem Blog gibt es allerlei Rezepte und unglaublich süße und märchenhafte Geschichten dazu!


Zu ihrem 30. Geburtstag habe ich wieder gebacken!
Allerdings nicht bei mir!
Geht ja gar nicht!
So ganz ohne Küche.

Den Kuchen habe ich vor einiger Zeit gebacken und fotografiert (zum Glück) und so kommt er auf den Geburtstagstisch der lieben Eva!

Er geht ganz einfach und mit Mohn finde ich den einfach köstlich.
Zitrone und Mohn sind einfach ein gutes Team!



Zitronen Mohn Kuchen


Für eine runde Form á 18 bis 24cm


Zutaten:

-          225 g weiche Butter
-          2 Eier M
-          180 g Zucker
-          Eine Prise Salz
-          50 g gemahlener Mohn
-          250 g Mehl
-          1 TL Backpulver
-          1 TL Vanilleextrakt
-          Saft und Abrieb von 2 Zitronen
-          Milch

Für den Guss:

-          Puderzucker
-          1 Eiweiß
-          Einige Spritzer Zitronensaft
-          Früchte



Zubereitung:

1.       Ofen auf 150°C vorheizen. 
Eine runde Form mit Backpapier belegen, einspannen 
und das abstehende Papier wegschneiden. Die Seiten einfetten.
Früchte waschen und gut abtrocknen lassen.

2.       Butter und Zucker schaumig schlagen. 
Das dauert etwas. Eier, eine Prise Salz und Vanilleextrakt dazugeben und weiter schlagen.
Zitronen heiß waschen und Schale hineinreiben.
Mehl, Mohn und Backpulver in einer Schale zusammenrühren.
Zitronen auspressen und mit Milch aufgießen bis 140 g erreicht sind.
Die übrigen Zutaten nun im Wechsel hinein geben und kurz mixen, 
bis alles miteinander verbunden ist.

Die Masse in die Form geben und bei 150°C etwa 60 Minuten backen.
Achtung: Je nach Größe der Form kann sich die Dauer verkürzen!
Kuchen abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf eine Kuchenplatte legen.


3.       Für den Guss das Eiweiß langsam steif schlagen und 
dabei Puderzucker einrieseln lassen, bis ihr eine cremige Konsistenz erreicht habt. Für eine kleine Frische einfach einige Spritzer Zitronensaft dazugeben. Falls die Masse zu weich wird dadurch, einfach etwas Puderzucker dazugeben und noch einmal kurz aufschlagen.

4.       Den Guss über den Kuchen verteilen und die Früchte darauf drapieren. 

Ihr seht, das geht ganz leicht und schmeckt einfach wunderbar sommerlich frisch.


Alles liebe und Gute liebe Eva. 
Mit 30 kommt etwas mehr Ausgeglichenheit ins Leben.
So war das jedenfalls bei mir.

Und bei euch?
Was hat sich mit 30 für euch verändert?



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Hefezopf mit Pesto und Mozzarella



Halli hallo ihr Zuckersüßen,

im Moment lässt mir das „nicht virtuelle“ Leben kaum Zeit, mich angemessen um den Blog zu führen.

Anfangs habe ich mich sehr gestresst deshalb, ich wollte die Regelmäßigkeit des Postens beibehalten, doch das funktionierte nicht wirklich.

Die Folge war:

Stress

Stress

Und nochmal Stress.


Da musste ich einmal innehalten und durchatmen. So hatte ich den Blog nicht begonnen und so wollte ich ihn auch nicht weiter führen! Der Blog war immer mein kreativer Ausgleich und eine Plattform, über schöne Dinge zu sprechen und miteinander zu kommunizieren.
Schöne Dinge sollen schön bleiben!

So langsam habe ich auch wieder mehr Muse zum Bloggen. Bedenkt bitte, Bloggen nimmt viel Zeit in Anspruch!

Zunächst einmal muss ich mir Gedanken für ein Rezept machen, einkaufen gehen, backen, stylen, fotografieren, bearbeiten und bloggen.
Ihr seht, das sind wirklich einige Schritte, bis ein Ergebnis steht.
Deshalb habe ich den Blog etwas hinten angestellt, aber mit der Zeit, soll sich das natürlich wieder ändern!


Und euch kann ich nur empfehlen:

Setzt Prioritäten!

Ihr müsst nicht perfekt sein und immer nur funktionieren.

Lehnt euch mal zurück, trinkt einen Kaffee oder Tee, esst Kuchen und lasst die Gedanken schweifen. Lest ein gutes Buch oder blättert in einem Magazin. Setzt euch in ein Café und schaut den Menschen bei ihrem Treiben zu.

Und immer schön DURCHATMEN!


Solche Momente des Durchatmens, sind für mich auch Momente des Glücks.
Immer wieder schaue ich zurück und bin dankbar und glücklich für alles, was ich erlebt habe. Nicht immer sind das schöne Momente.

Hin und wieder lässt man Menschen zurück. Gerät in Ärger oder Streit, mit der Familie, dem Partner oder den Freunden.

Nicht jede Entscheidung scheint anfangs richtig zu sein. 
Fühlt sich vielleicht falsch an oder führt einen andere Wege.

Und doch denke ich, dass alles ein Gewinn sein kann. Sofern man reflektiert und überlegt, es nächstes Mal anders zu machen.
Vielleicht einmal die Dinge gelassener zu nehmen, 
die man nicht ändern kann und sich vielleicht auch einmal auf eine Sache einzulassen.

Mit diesen Dingen habe ich noch immer große Probleme.
Ich bin ein Gewohnheitstier. Mein altes Handy hatte ich 5 Jahre und wäre es nicht kaputt gegangen, hätte ich es noch. Neue Situation (wie der Umzug) machen mir Angst. 
Veränderungen scheinen mir anfangs immer als Übel. 
Erst auf den zweiten Blick (manchmal brauche ich viel Hilfe dazu) 
erkenne ich die Möglichkeiten, die sich dahinter verbergen.

In unserer Gesellschaft ist vieles festgelegt:
Arbeiten, Ehe, Kinder.

Weicht man von der Norm ab, was an sich schon nicht immer leicht ist, fällt das immer gleich jemandem (negativ) auf und es kommen gleich unangenehme Fragen, was, wie und warum?

Ja, warum eigentlich?


Ich denke, es liegt an dem Streben nach Glück und dem Glücklich sein.
Es sollten (täglich) mehr Dinge gemacht und erlebt werden, die einen glücklich machen. Weniger warten auf Menschen/ Freunde/ Familie, vielleicht einfach mal alleine etwas unternehmen?
Das ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, aber alleine ins Museum oder ins Kino zu gehen, ist gar nicht schlimm. 

Im Gegenteil!

Das kann auch einmal schön sein!

Ich denke, glücklich macht auch, weniger Materielles zu sammeln/ horten/ kaufen, sondern Momente zu erleben, die einem bleiben, die einen voranbringen und ein wohliges Gefühl im Bauch und Herzen hinterlassen.

Braucht man wirklich drei weiße Blusen? 
8 Paar schwarze Schuhe? 
Muss man alle Bücher kaufen, die man mag? 
Vielleicht ist ein Büchereiausweis auch etwas Feines!

Gerade jetzt im Umzug merke ich, wieviel Zeug sich angehäuft hat 
und frage mich oft, 
warum?

Warum habe ich das gekauft?

Und so gehe ich immer wieder auf den Flohmarkt zum Verkaufen, 
verschenke Bücher, von denen ich mich trennen kann und schmeiße auch mal etwas weg.

Und das lässt mich DURCHARTMEN.




Wenn ich dann einmal Zeit zum Backen habe, dann backe ich auch. 
Das entspannt mich und ich kann völlig abschalten.

Normalerweise gibt es ja immer etwas Süßes auf meinem Blog, 
doch dieses Mal habe ich etwas Herzhaftes NACHgebacken.

Das Rezept habe ich aus dem Magazin von der Gourmet-Marke "Nicolas Vahé". 
Und essen durften ihn auch schon ganz viele, 
nämlich auf  der geschlossenen Gesellschaft der 
lieben Christina von Midsommer (einen Bericht zu dem Geschäft findet ihr hier).

Sie hat ihr Sortiment ziemlich umgestellt (sehr skandinavisch und minimalistisch) 
und hat dazu eine kleine Veranstaltung organisiert in ihrem zuckersüßen Lädchen.

Der „Pestozopf“ (wie ich das köstliche Teil nenne), kam so gut an, 
dass ich mehrmals nach dem Rezept gefragt wurde und deshalb habe ich mich dazu entschieden, 
den Zopf zu verbloggen.

Ich habe mich strikt an das Rezept gehalten, musste allerdings etwas mehr Mehl verwenden 
(der Teig war zu weich) und ich habe auch nur Weizenmehl verwendet, 
statt zwei verschiedener Sorten.

Aber das Rezept gebe ich euch (mit kleinen Kommentaren) einfach mal wieder.
Natürlich könnt ihr alles von Nicolas Vahé verwenden, aber ich habe nur das Pesto von ihm verwendet.


Hefezopf mit Pesto und Mozzarella 

Zutaten:

- 200 ml Milch
- 25 g Hefe
- 1 1/2 EL Salz
- 1 EL Zucker
- 2 EL Olivenöl
-  250 g Mehl
- 50 g Graham Mehl 
(ich habe nur herkömmliches 
Weizenmehl benutzt)

Füllung:

- Pesto (z.B. von Nicolas Vahé)
- 125 g Mozzarella 
(Büffel- oder Kuhmilchmozzarella)




Zubereitung:

 1. Milch langsam in einem Topf erhitzen bis sie lauwarm wird. Zucker und Hefe darin auflösen lassen. Es muss nicht ganz verschwinden, aber der Hefe sollte weich sein und sich beim Umrühren verteilen. 

2. In einer großen Schale Mehl und Salz vermengen. 
Olivenöl und Milchmischung dazugeben und alles mit der Hand zu einer Teig verkneten.
Ihr werdet merken, dass die Menge an Mehl nicht reicht. Arbeitet etwas mehr Mehl hinein.
Gebt immer etwas hinein und knetet etwas.
Der Teig sollte nicht mehr an euren Händen kleben beim Kneten.

Teig abdecken und an einem warmen Ort 60 Minuten ruhen lassen.

3, Ein Backblech mit Backpapier (am besten zwei Lagen) belegen und den Ofen auf 250°C vorheizen.


4. Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Er zieht sich immer wieder zusammen. Am besten zieht ihr ihn etwas zurecht.
Er sollte ein Rechteck bilden. 
Pesto darauf verteilen. Nehmt dazu einen Esslöffel. 
Mozzarella gut abtropfen lassen und auf das Pesto zupfen. 

Jetzt rollt ihr das ganze von der langen Seite her auf, so dass ihr eine Rolle habt.
Natürlich könnt ihr die jetzt auch so lassen und in den Backofen geben.

Leider habe ich nicht ganz verstanden, wie das Ding auf dem Bild zurecht gerollt und gezupft wurde.

Deshalb habe ich die Rolle längs aufgeschnitten. Oben bleibt der Teig zusammen. 
Ihr habt nun zwei Stränge, die an einer Seite noch miteinander verbunden sind.
Und so habe ich einfach einen Zopf geflochten (nur mit zwei Strängen!) und habe das andere Ende wieder zusammen gedrückt.

Der Zopf geht dann etwas auf, aber das macht ja nichts.

Vorsichtig auf das Blech legen (am besten mit einem Pfannenwender).


5. Den Ofen auf 200°C runter drehen und den Zopf etwa 15-20 Minuten backen.

Er sollte nicht zu dunkel werden!  


Und ich verspreche euch, allein der Duft wird euch umhauen!


  
Und weil er so köstlich war, habe ich ihn noch einmal für mich gebacken und ihn (mit meinem Mann) in Ruhe schnabuliert.
Völlige Ruhe, Entspannung und ein Moment des Glücks.

Was macht euch glücklich?
Ich freue mich über eure Momente des Glücks.
Vielleicht können wir uns da ja gegenseitig positiv beeinflussen, motivieren und inspirieren.





Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin







Flohmarkt in Amsterdam - Der größte in Europa






Halli hallo ihr Zuckersüßen, 


haach, ich habe so großes Fernweh.
Ihr kennt mich, sobald ich daheim bin, will ich wieder weg.

Da wir gerade am Umziehen sind (juchhhhuuuu), 
ist kein Urlaub drin (neeeeeeeeiiiiin).

Ach by the way, wollt ihr eigentlich später auch die neue Wohnung mal sehen?



Aber da ich mich doch so weit weg wünsche, wollte ich euch mal von meinem Besuch in Amsterdam erzählen.
Dort in der Nähe habe ich ja Verwandte und fahre unglaublich gern und so oft ich kann in die Niederlande. 
Amsterdam ist wirklich zuckersüß und sehr sehenswert!

Aber kennt ihr schon den Flohmarkt in den IJ-Hallen?

Ei - was?



Die IJ-Hallen sind riesige Industriehallen, in denen ein riesen Flohmarkt statt findet.
Besagter Flohmarkt ist sogar der größte in Europa und findet einmal im Monat an einem Wochenende statt. Die genauen Daten erfahrt ihr hier.

Der Eintritt kostet für Erwachsene 5 Euro (so war das letztes Jahr im Herbst, als ich dort war) und lohnt sich wirklich allemal.

Ich war ja schon auf vielen Flohmärkten, tatsächlich liebe ich Flohmärkte im Ausland noch viiiel lieber als hier, weil man dort auf noch viel mehr Eindrücke vom Urlaubsland bekommt.



In Sizilien traf ich auf einem Flohmarkt auf einen Mann mit einem ganz traurigen großen Hund...
Der Mann erzählte uns damals, dass der frühere Besitzer vom Hundilein auf tragische weise ums Leben kann (wohl auch nicht auf legalem Wege) und seitdem sei der Hund immer traurig und hielte stets Ausschau nach seinem alten Herrchen.
Das brach mir wirklich das Herz!



Hat man den Eintritt gezahlt, betritt man einen kunterbunten Ort mit allerlei Trödel, Vintage Möbeln und und und.

Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt.

Ich decke mich dort immer mit Props zum Fotografieren ein.
Ich kann gar nicht anders, wirklich!

All das Emaille, die Apothekerfläschen und die antiken Schätzchen!
Da kann man doch gar nicht widerstehen.


Und dann die Hallen selbst!
Große Industriehallen mit Metallträgern, das hat seinen ganz eigenen Charme. 
Und das Wetter kann sein, wie es will!

Bei gutem Wetter stehen draußen auch noch einige Stände mit tollen Möbeln.
Letztes Mal entdeckte ich einen alten Stuhl aus einem Frisörladen. So einen aus Leder in dem der Herr von heute seinen Bart getrimmt bekam.
Und auch einen Taucherhelm. So einen großen, schweren.

Es ist wirklich unglaublich spannend und lustig.

Natürlich gibt es auch leckeres zu Essen. Neben Pommes (was sonst in Holland? Sooo köstlich), gibt es noch Poffertjes. Das sind köstliche kleine Dinger aus einer Art Pfannkuchenteig mit lecker Puderzucker drauf. Es sind nur kleine Häppchen, machen aber soo satt und glücklich!





Parken kann man sehr gut dort (und kostet auch nicht viel) und dann sind es nur wenige Gehminuten zum Markt. 
Ansonsten kann man auch mit der Fähre aus Amsterdam selbst zum Markt gelangen. 
Da wir immer selbst mit dem Auto zu meinen Verwandten fahren, sind wir immer Mobil, aber die Fahrt mit der Fähre stelle ich mir auch lustig vor!




Für alle, die es nach Amsterdam schaffen, Flohmärkte lieben und zufällig auch noch an einem Flohmarkt-Wochenende:

Geht unbedingt hin!




Es lohnt sich! 




Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Baklava Cupcakes - Aller Anfang ist schwer



Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

wie geht es euch?


Ich habe neulich ein ganz tolles Blogevent entdeckt:



RE•CREATE BloggerEvent | Bake to the roots


Bei dem Event geht es darum, sein erstes oder eins seiner ältesten Blogposts mit Rezept zu nehmen und es noch einmal neu aufzulegen. 
Dabei kann das Rezept variiert werden oder aber das Arrangement. 

Das finde ich wirklich lustig und ich werde oft auf meine ersten Fotos angesprochen. Ich freue mich immer wieder zu hören, dass sich die Qualität meiner Bilder verbessert hat (ist auch gar nicht schwer! Die alten Bilder sind wirklich .. naja!).

Als ich mit dem Bloggen anfing, habe ich mir natürlich genau soviel Mühe gegeben wie heute, doch da hatte ich noch keine Foto- und Foodstyling Kurse gemacht..


Ich will gar nicht behaupten, ich hätte mir weniger Gedanken gemacht.. aber der Druck an mich selbst war noch nicht so groß.
Ich habe einfach gebacken und darauf los fotografiert..

Eine Zeit lang ist mir diese Fähigkeit etwas abhanden gekommen, doch mittlerweile entsteht das Setting bereits in meinem Kopf und ganz oft weiß ich schon, wie ich etwas anrichten möchte.

Bei den Baklava-Cupcakes (wirklich mein erster Post!) habe ich dennoch etwas herum probiert, bis ich zufrieden war!


Baklava Cupcakes 


Zutaten:

Für 12 Cupcakes

- Eine Packung Filoteig
- 200 g gemischte Nüsse (welche euch am besten schmecken)
- 50 g getrocknete Cranberries
- 6 EL Ahornsirup
- 80 g Butter
- 50 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)

Für das Topping:

- 400 g Sahne (über Nacht gekühlt)
- etw. Zimt oder Kardamom (wenn gewünscht)
2-3 EL Puderzucker (oder auch mehr, wenn ihr es süßer mögt)


Zubereitung:

1. Nüsse grob hacken und 1 EL für die Deko beiseite Stellen.  

2. Die Nüsse (nicht die Deko) in einer Pfanne ohne Fett rösten (das mache ich immer bei mittlerer Temperatur)  und 6 EL Ahornsirup dazu geben. Alles kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen.

3. Die getrockneten Cranberries grob hacken und auch hier etwas für die Deko beiseite stellen. Am besten nehmt ihr ein kleines Schälchen und legt die Deko Zutaten zusammen hinein.
Die restlichen Toffees und Cranberries könnt ihr zu den Nüssen in der Pfanne dazugeben und alles gut durchrühren.
Ich habe alles in eine Schale umgefüllt!

4. 80 g Butter bei geringer Hitze schmelzen lassen und eine 12er Muffinform einfetten. 
Nehmt dazu am besten eine aus Blech und nicht aus Silikon, weil es leichter ist den Filoteig hineinzulegen. Bei der Silikonform rutscht das hin und her!

5. Den Filoteig aus der Verpackung nehmen und ausbreiten. Die Lagen könnt ihr so aufeinander liegen lassen. Nehmt eine runde Form, die etwas größer ist als die Muffinform. Das ist die Schablone!

6. Die Schablone legt ihr nun auf die Filoteiglagen und schneidet mit einem Messer drumherum. 
Nutzt dabei den kompletten Filoteig! 


7. Jetzt kommen immer 5 Filoteigkreise in je eine Mulde, aber ihr müsst alle Lagen mit der geschmolzenen Butter einpinseln. 
Legt einen Filokreis hinein, pinselt den gesamten Filokreis aus und legt dann erst die nächste Lage darauf.
Wenn euch mal eine Lage reißt, gar kein Problem! Einfach reparieren :) Nehmt dazu übrig gebliebene Teigreste und legt sie auf den Riss. Nur noch mit Butter einpinseln und fertig ^^

8. Wenn alle Mulden mit je 5 Teigkreisen ausgekleidet sind, streut ihr in alle Mulden etwas gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse) hinein. Das klappt gut mit einem kleinen Löffel. 
Verteilt die gemahlenen Mandeln (oder Haselnüsse) in alle Mulden.

Stellt den Backofen jetzt auf 150°C ein!

9. Jetzt kommt die Nuss-Frucht-Toffee-Ahornsirup Mischung (kurz Füllung) dran. 
Verteilt die Füllung mit einem Löffel auf alle 12 Mulden eures Muffinsblechs. 

10. Die Baklava Cupcakes werden jetzt etwa 20 Minuten bei 150°C gebacken, 
bis der Filoteig etwas Farbe bekommt!
 Ich backe immer gern bei 150°C.

11. Währenddessen die Sahne aufschlagen und 2-3 EL Puderzucker einrieseln lassen. Ihr könnt natürlich auch mehr Puderzucker benutzen. 
Sobald die Sahne halbfest ist, Zimt (und Kardamom falls ihr wollt) hinzufügen und weiter schlagen bis die Masse fest, aber fluffig ist.
Wieder in den Kühlschrank stellen.

12. Die Cupcakes abkühlen lassen.
Vor dem Servieren die Sahne-Pudding Creme auf die Leckereien verteilen. 


Das geht gut mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle, einem Löffel oder einem Eisportionierer :)
Ich habe mich für letzteres entschieden.

Das Rezept habe ich kaum verändert!




Habt es fein ihr Zuckersüßen!




Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin




Brownie und Himbeercreme zum Valentinstag (Werbung)



Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

ich weeeißßß, schon wieder liegt der letzte Post so lange zurück und ich kann mich wirklich nicht mehr heraus reden...

oder doch?

Tatsächlich passiert in meinem Leben 1.0 gerade soviel..

nicht alles kann ich verraten (im Moment, höhö), aber etwas schon:

Wir bemühen uns gerade um eine Wohnung und ich hoffe so sehr, dass es klappt.
Es wird wirklich Zeit für einen Wechsel...
Die Nachbarn sind leider sehr laut und da wir unter einer Flugschneise wohnen, 
fliegen ab 5 Uhr morgens pünktlich die Flugzeuge über unser Dach!

Wir haben zwar einen Balkon, aber den können wir nicht wirklich nutzen!


Also drückt mir die Däumchen ihr Lieben!


Ihr wisst vielleicht, dass der Valentinstag bald vor der Tür steht.
Jetzt sagen die Einen: "iiihhhh Mädchen/ Jungs sind dooof" und die anderen freuen sich und erwarten Blumen und Pralinen (so wie ich).


Natürlich ist es irgendwie plem plem an einem bestimmten Tag seinen Liebsten oder seine Liebste zu beschenken... aber irgendwie ist es doch auch eine gute Gelegenheit für alle, die das häufig "vergessen", nicht wahr?

Und man kann ja auch seine liebste Freundin, die Eltern oder die nette Nachbarin beschenken.

Über Kuchen freut sich ja wohl jeder, oder?
(Menschen, die Kuchen nicht mögen, gibts doch gar nicht! So wie Einhörner, oder?)



Und wie toll ist es, wenn man sein Valentinstörtchen mit auf die Arbeit nehmen kann?
Nicht um alle neidisch zu machen (aber nicht doch), sondern um mal eine nette "rosa" Pause zu haben!

Um die Umwelt ein wenig zu schonen, könnte man doch verschließbare Gläser verwenden!
Da funktionieren auch Marmeladengläser!


Ich habe mich für die schönen Ball Mason Gläser entschieden und freundlicherweise von Lieblingsglas welche zu geschickt bekommen!
(Ganz ganz lieben Dank dafür!)


Ich habe zwei Gläser mit weiter Öffnung und einem Fassungsvermögen von 475 ml verwendet, aber ihr könnt auch andere benutzen.
Ihr müsst nur die Menge variieren.

Wenn ihr mehr Leute beschenken wollt, dann nehmt einfach kleinere Gläser!

Und als besonderes Highlight habe ich noch eine Rose hinein gesteckt.
Die habe ich vorher mit Frischhaltefolie eingewickelt und sie mit "Kekserde" aufgeschüttet, so dass es wirklich aussieht, als wäre sie in einem Blumentopf.

Da ich Rosen lieböööö, habe ich mich auch für welche entschieden, aber ihr könnt natürlich auch andere Blumen verwenden!


Und nun zum Rezept:



Brownie mit Himbeercreme 


Zutaten für zwei Gläser á 475 ml:

- 200 g weiche Butter
- 150 g dunkle Lieblingsschokolade 
(es geht aber auch Kuvertüre)
- 200 g Zucker
3 Eier (M)
- 170 g Mehl
- 3 EL Kakaopulver (ungesüßt)

- 250 g Creme Double (muss kalt sein!)
- 2 EL Puderzucker
- 100 g Himbeeren
-  1 EL Zucker
- 60 ml Wasser
- 1 EL Speisestärke

- Schokoladenkekse (ohne Füllung)

 - Gläser
- Blumen
- Frischhaltefolie


Zubereitung:

1. Ofen auf 150°C heizen.
Eine eckige Backform Größe 24 cm x 28 cm mit Backpapier verkleiden oder einfetten.
Es geht auch eine Form, die etwas größer oder kleiner ist!

2. Schokolade und Butter in einem Topf über kleiner Flamme langsam schmelzen lassen.
Eier und Zucker mit dem Mixer schaumig aufschlagen. 
Mehl und Kakaopulver in einer Schale mischen und im Wechsel mit der Schoko-Butter Mischung dazugeben. 
Alles kurz aufschlagen, bis sich alles gut vermischt hat.

Masse in die Form geben und bei 150°C etwa 30 Minuten backen.

3. Himbeeren, 1 EL Zucker und Wasser in einen Topf geben. Aufkochen lassen und dabei gut rühren.
Speisestärke in ganz wenig kaltem Wasser auflösen und in die Himbeeren geben und nochmals alles aufkochen lassen.
Dabei umrühren!
Die Masse dickt jetzt etwas ein.

Anschließend die Masse in ein Sieb geben und den Saft auffangen.
So hab ihr keine Kerne mehr!

Abkühlen lassen.


4. Puderzucker und Creme Double aufschlagen bis sie fest wird.
Die Himbeermasse löffelweise dazugeben und kurz aufschlagen.

Jetzt habt ihr eine leckere rosa Masse.
Kalt stellen.

5. Einige Schokoladenkekse in einen Frischhaltebeutel geben und mit einer Nudelholz darauf schlagen.
Es funktioniert auch ein Hammer (thihii).

6. Nehmt eine runde Ausstechform, die die Größe eures Glases hat und stecht vier Kreise aus.
Ansonsten legt ihr das Glas mit der Öffnung auf dem Kuchen und schneidet mit einem Messer drum herum.

In beide Gläser kommt jetzt ein Schokoladenboden.
Nehmt ein schmales Trinkglas und drückt mit dem Glasboden vorsichtig auf den Schokoladenboden dann bekommt ihr das gleichmäßig ins euer Glas.

Die Himbeercreme könnt ihr in eine Tülle mit schöner Öffnung geben oder aber auch mit dem Löffel ins Glas verteilen. 
Denkt daran das Glas immer wieder sauber zu machen!

Nachdem ihr eine Schicht Creme hinein gegeben habt, kommt wieder ein Kuchenboden und dann wieder eine Schicht Creme.

Stecht jetzt mit einem Strohhalm oder Schaschlikspieß in den Kuchen, so habt ihr ein kleines Loch.
Wickelt die untere Hälfte eurer Blume mit Frischhaltefolie ein und stecht ihn dann in den Kuchen.
Nun schichtet ihr noch Kekskrümel drumherum 
und fertig!


Und wenn ihr das nicht gleich verschenken wollt, dann wartet mit den Kekskrümeln und den Blumen und verschließt das Glas. Das hält sich einige Tage im Kühlschrank!

Das ist doch mal eine kreative Art Blumen zu verschenken, was meint ihr?


Ganz lieben Dank an Lieblingsglas für das tolle Päckchen mit Gläsern!


Habt es ganz fein ihr Zuckersüßen!



Zuckersüße Grüße
Eure Fräulein Zuckerbäckerin