Kaffee Mousse Gespenster ohne Ei



Wie steht ihr denn zum Thema "Halloween"? 
Mein liebster Feiertag ist ja Weihnachten. Ich liebe den Duft von Keksen, die Musik und die festliche Dekoration und Beleuchtung. Es wird alles ruhiger und besinnlicher und man verbringt viel Zeit daheim mit Freunden und Familie. 

Den Herbst mag ich auch gern. Ich mag es, dass sich die Blätter verfärben. Langsam wird es schneller dunkel und dem Regen kann man gemütlich daheim mit einer Tasse Tee lauschen. Und wenn dann manchmal die Sonne rausschaut und alles in ein goldenes Licht taucht, macht mich das sehr glücklich und auch dankbar. 


Das tolle an Feiertagen und Festen ist doch, dass man ihn mit lieben Menschen verbringen kann und da gehört doch immer auch etwas leckeres zu Essen dazu. 

Ich bin ein großer Fan von Schokolade. Das wissen die meisten von euch ja mittlerweile und dass ich lieber Tee als Kaffee trinke sicher auch. Dennoch mag ich den Geschmack von Kaffee in Desserts, wie im Tiramisu beispielsweise. 


Für Halloween habe ich mir etwas Feines für euch ausgedacht, was auch die größten Backmuffel ganz einfach hinbekommen werden. 
Ein leckeres Kaffee Mousse ohne Ei! 

Gut vorzubereiten und hält sich lange im Kühlschrank. Es ist unsagbar cremig und lecker schokoladig mit einem feinen Kaffeearoma. 
Dazu habe ich einfach Schokolade mit Kaffeearoma genommen, die halb weißen und braunen Tafeln. Und damit es aber nicht zu süß wird, habe ich das mit Bitterschokolade gemischt. 

Und da es ja Halloween ist, gibt es noch die Gruselversion (obwohl sie ja eher witzig als gruselig aussehen) mit den Äuglein. 


Kaffee Mousse Gespenster ohne Ei


Zutaten für 4 Personen: 

- 200 g Kaffee Schokolade
- 20 g Zartbitterschokolade (min. 70%)
- 200 ml Sahne
- 70 ml Milch

- 200 ml Sahne
- 1 EL Puderzucker
- 8 Zuckeraugen 


Zubereitung: 

1. Milch erwärmen in einem Topf erwärmen. Schokolade brechen und langsam bei geringer Hitze in der Milch auflösen. Dabei immer wieder umrühren.
 Kurz stehen lassen, damit die Masse abkühlt.

2. Sahne steif schlagen. Vorsichtig unter die Schokoladenmasse heben. 
Macht das ganz vorsichtig, damit ihr nicht die Luft aus der Sahne schlagt. 

3. Die Mousse auf 4 Gläser verteilen.
Alles mindestens 4 Stunden kalt stellen. 
Geht auch gut über Nacht. 

4. Vor dem Servieren Sahne mit Puderzucker steif schlagen und auf die Mousse verteilen. 
Die Zuckeraugen auf die Sahnehaube drücken und fertig. 


Das schmeckt sicherlich allen
und ist so so schnell gemacht. 

Passt auch sehr gut zu einem anderen Fest, allerdings dann ohne die Äuglein!

Wenn ihr kleine Gläser nehmt, reicht die Mousse auch für 6 Personen!



Zuckersüße Grüße

Fräulein Zuckerbäckerin

Einfacher Blaubeer Pie



Die letzten zwei Wochen durfte ich auf viele Veranstaltungen gehen. Das war natürlich sehr spannend und aufregend, aber auch körperlich anstrengend. 
So schleppte ich mich am Freitag noch auf die Buchmesse und schaute mir einige Stände an, machte bei einem Instawalk mit und besuchte da einige Stände, an denen es ums Thema "Essen" ging. 
Natürlich war sehr viel los und wo es Gratisproben gibt, sind immer viele Menschen!
Aus diesem Grund freue ich mich heute einfach auf einen gemütlichen und ruhigen Sonntag, an dem ich in meinem Tempo (also Schneckentempo) einige Dinge erledigen kann und vielleicht noch einen schönen Herbstspaziergang mit meinem Herzensmann machen kann. 
Aber bevor ich zum Spaziergang aufbreche, habe ich noch ein köstliches und wirklich einfaches für Rezept für Blaubeer Pie dabei. 
Das passt einfach so perfekt zu einem gemütlichen Herbstnachmittag mit Tee/ Kaffee und vielleicht noch einem Kügelchen Eis dazu.
Natürlich könnt ihr auch gekauften Mürbeteig verwenden. 
Oder vielleicht bereitet ihr selbst Mürbeteig vor und legt ihn in den Tiefkühler. Dann habt ihr immer welchen vorrätig. 




Blaubeer Pie


Zutaten für 6 kleine Pies:

- 200 g kalte Butter
- 80 g Puderzucker
- etwas Zitonensaft
- 1 TL Vanilleextrakt
- 300 g Mehl

- 1 Glas Blaubeeren
- 1 gehäufter EL Stärke
- etwas Zitronensaft

- 1 Eigelb
- etwas Milch


Zubereitung:

1. Butter, Zucker, Zitronensaft, Vanilleextrakt und Mehl ganz zügig zu einem Teig kneten. Bitte knetet nicht zu lange! Einfach zügig kneten, zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. 

2. Förmchen einfetten und auf ein Backblech stellen. Am besten das Backblech mit Backpapier verkleiden. 

3. Die Blaubeeren in einen kleinen Topf geben. Stärke einrühren und Zitronensaft dazugeben. Alles zum Kochen bringen und dabei rühren, damit nichts anbrennt. 
Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 


4. Den Mürbeteig am besten teilen. Eine Hälfte wieder in den Kühlschrank stellen. Die andere zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und ein Förmchen als Schablone benutzen. Schneidet um die Form herum und lasst etwas Rand. Verwertet alle Reste und nehmt auch etwas von der anderen Hälfte aus dem Kühlschrank.
Die Förmchen alle auskleiden und den Teig etwas in die Form drücken. Mit einer Gabel einstechen. 
Mit dem restlichen Teig könnt ihr nun entweder Deckel schneiden oder so wie ich einfach mit einer Plätzchenform Kekste ausstechen. Ich habe mich für Blätter entschieden, weil die so gut zum Herbst passen, aber es gehen natürlich auch andere Formen. 
Füllt nun alle Pies und drapiert die ausgestochenen Kekse darauf. 

5. Eigelb und Milch mischen und die Pies einpinseln. 

Bei 180°C etwa 30 Minuten backen. 


TIPP: 
Nehmt Förmchen mit Hebeboden, so könnt ihr die Pies 
ganz einfach aus der Form bekommen. 
Ihr könnt aber auch eine große Springform verwenden, 
falls ihr keinen kleinen Förmchen habt. 

Außerdem könnt ihr natürlich auch andere Früchte im Glas verwenden 
oder der Füllung noch Zimt oder Lebkuchengewürz beifügen. So bekommt ihr einen weihnachtlichen Geschmack!

Und eine Kugel Vanilleeis rundet das Ganze ab!



Habt es gemütlich heute.


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin



Frühstück im La Maison du Pain (Werbung)




(Werbung*)
Man soll ja morgens essen wie ein Kaiser, mittags wie ein König und so weiter..
Ihr habt es vielleicht schon einmal gehört?

Der Spruch ist nicht von mir!

Aber ich denke gerne daran, denn ich liebööö Frühstück!



So ein langes, gemütliches Frühstück ist für mich wirklich das schönste. Aber auch sonst brauche ich täglich ein kleines Frühstück. 
Bei mir besteht das meist aus zwei Scheiben Toast, Butter, Käse und etwas Avocado. Das schmeckt einfach so so gut (und nein, das mache ich nicht für Insta, sondern weil es so gut schmeckt). 

Das sättigt mich gut. 
Denn wenn ich das Frühstück vernachlässige und stattdessen einfach später esse oder gar etwas Süßes, dann mampfe ich mich regelrecht durch den Tag! 

Wie ist das bei euch?
Was darf bei euch auf gar keinen Fall fehlen?



Mein Herzensmann macht am Wochenende immer Frühstück und da er ganz genau weiß, was ich mag, ist es auch das beste Frühstück überhaupt. Dazu hören wir Musik und starten langsam in den Tag. Das machen wir schon seit Jahren so und ich muss sagen, ich könnte da gar nicht mehr darauf verzichten. 

Aber manchmal ist es auch schön mal draußen zu frühstücken. 



Letztens durften wir im La Maison du Pain in Sachsenhausen (Frankfurt am Main) zu Gast sein und ein schönes Frühstück genießen. In der Regel sage ich Einladungen zu unpassenden Events ab oder aber ich berichte nicht darüber (da sie nicht zu mir und meinem Blog passen), doch das La Maison du Pain in Frankfurt besuche ich tatsächlich auch selbst häufig und sehr gern, denn ich mag Flammkuchen sehr sehr gern und dort gibt es wirklich leckeren Flammkuchen!
Frühstück hatte ich dort noch nie, deshalb freute ich mich auch schon darauf und durfte auch den Herzensmann mitnehmen. 

Auf der Karte finden sich kleine und große Frühstücksmöglichkeiten. Wir kombinierten das "Le Francais" und das "Le Grande Deluxe" und bekamen eine leckere Käseplatte mit Aufschnitt, Spiegelei und dazu geröstetes Brot (so lecker), Croissants und selbstgemachte Marmelade und wisst ihr was?



Die Marmelade und die Croissants waren wirklich hammermäßig gut. 

Natürlich waren auch die anderen Sachen sehr lecker, aber diese Marmelade haach!
Und dem Herzensmann gefielen die Croissants so so gut, dass sich der Korb so schnell leerte, so schnell konnte ich gar nicht gucken! 

Überraschenderweise war es wirklich belebt, doch dem Service merkte man das gar nicht an! Das gefiel mir sehr gut. Es war so entspannt und selbst wenn es mal länger dauerte, kam der Service und entschuldigte sich! Tatsächlich ist mir der Service genauso wichtig wie das Essen!



Wenn ihr mal Lust habt auswärts zu frühstücken (oder auch zu essen), dann kann ich euch das La Maison du Pain wärmstens empfehlen. Bisher war der Service immer unglaublich nett und charmant, das Frühstück lecker und wie die Flammkuchen duften, das müsst ihr selbst heraus finden!
Und außerdem gibt es auch leckere Törtchen dort!




Im Übrigen ist die Schweizer Straße (dort befindet sich das Café/ Bistro) auch wirklich sehenswert! Dort findet ihr nämlich noch einige Geschäfte und Restaurants und es macht einfach Spaß, dort spazieren zu gehen!



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin


* Vielen lieben Dank noch einmal, dass wir das leckere Frühstück genießen durften! Es war uns wirklich eine Freude und ein schöner Start in den Tag!
Achtung: Meine Meinung ist nicht gekauft, da ich kein Geld für diesen Post bekommen habe! Ich gehe einfach wirklich gerne ins La Maison du Pain nach Frankfurt. 


Hefeschnecken mit Nuss Nougat Creme



Vor etwa einer Woche habe ich an einer Bloggerveranstaltung teilgenommen, nämlich der Blogst und das hat mich dazu gebracht, mir Gedanken über mich und meinen Blog zu machen. 
Natürlich denke ich oft darüber nach, aber bei einem Vortrag auf der Veranstaltung wurden (für mich) wichtige und richtige Fragen gestellt, die mich dazu brachten, mich einmal hinzusetzen, die Augen zu schließen und intensiv über meinen Blog, meine Leserinnen und Leser und über mich nachzudenken. 

Der Vortrag stammte von der lieben Nadine von Dreierlei Liebelei. Ihr Blog zeigt eigentlich ziemlich genau, was für eine Person sie ist und was sie beschäftigt. Schaut unbedingt einmal bei ihr vorbei. 

Ein anderer Vortrag, der zwar ganz anders war, mich aber unglaublich motiviert hat, mich mehr mit meinem Blog zu beschäftigen, stammte von der zauberhaften Lisa von Mein Feenstaub
Ihr Blog beschäftigt sich mit allerlei zauberhaften Ideen zum Selbermachen! Auch bei ihr solltet ihr unbedingt einmal vorbeischauen!


Ich habe es nicht geschafft schon alles umzusetzen, aber in meinem Kopf habe ich mehr Ideen, die ich mir genauer überlegen möchte, also noch mehr Tipps zum Ausgehen in Frankfurt und Umgebung, mehr Rezepte (die wirklich einfach nach zu backen sind und super lecker schmecken) und vielleicht bald auch einmal ein Video. 

Seid gespannt!



Vor Hefe habe ich schon Respekt, da ich immer die Befürchtung habe, dass der Teig nicht aufgehen wird, obwohl mir das wirklich noch nie passiert ist! Aber ich wollte schon immer einmal Hefeschnecken versuchen. Die schauen wirklich köstlich aus und man kann sie mit allem möglichen Befüllen. 

Ihr kennt sie sicherlich mit Zimt und Zucker, vielleicht auch noch Äpfel dazu! Das schmeckt garantiert immer. Marmelade ist auch immer eine gute Option. Ich habe mich für Nuss Nougat Creme entschieden, die ich wirklich seeeehhhr dick hinein geschmiert habe..

und ich kann euch sagen... 

das schmeckt einfach himmlisch und passt so so gut. 


Hefeschnecken mit Nuss Nougat Creme


Zutaten: 

- 1 Päckchen Hefe
- 150 g Zucker
- 500 g Mehl
- 200 ml Milch
- 1 Ei
- 120 g Butter
- Nuss Nougat Creme
- 1 TL Vanilleextrakt

- eine Springform á 26 cm


Zubereitung: 

1. Butter langsam in einem Topf auf kleiner Flamme schmelzen. 
Eine Springform á 26 cm mit Backpapier einspannen, überstehendes Papier wegschneiden und die Seiten etwas mit der geschmolzenen Butter einfetten. 

2. Milch leicht erwärmen, Zucker, Vanilleetrakt einrühren und Hefewürfel darin auflösen. 
Mehl, Ei und Butter etwas verkneten und die Milchmischung dazugeben. 
Alles zu einem Teig verkneten. Das dauert etwas. 

Zugedeckt an einem warmen Ort  etwa 1 Stunde gehen lassen. 


3. Teig zu einem Rechteck ausrollen und dick mit Nuss Nougat Creme beschmieren. Ich habe tatsächlich beinahe ein ganzes (kleines) Glas Nuss Nougat Creme verwendet!
Zu einer langen Rolle aufrollen.

Etwa 4 bis 5 cm dicke Stücke schneiden und mit der offenen Seite in die Form legen. Zwischen den Schnecken etwas Platz lassen, da sie noch etwas aufgehen. 

Bei 180°C etwa 30 Minuten backen. 


Am besten schmecken sie noch warm aus dem Ofen, aber auch kalt sind sie ein Träumchen!

Versprochen!


Habt es fein.



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin 








Herbstliche Pilzkekse



Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

mittlerweile kann wohl niemand mehr verleugnen, dass der Herbst da ist, oder?

Die einen freuts, die einen nicht. 

Ich mag den Herbst ja sehr gern. 
Den goldenen, voller Sonnenschein und rote Blätter. 

Den regnerischen mit matschig braunem Laub eher nicht. 

Es gibt ja immer saisonale Gerichte mit saisonalem Obst und Gemüse. 

Kürbis, Äpfel, Pflaumen, Zwetschgen und Pilze.

Bitte was?

Pilze?

Mit Pilzen backen?


Nein, nein!

Kekse backen, die wie Pilze aussehen!
Das passt dann doch eher. 

Die Kekse sehen super witzig aus und schmecken schon schön herbstlich, fast winterlich. 
Die Stile sind etwas tricky, aber mit etwas Geschick klappt auch das gut und am Ende muss man nur noch die Stile an die Köpfe "kleben". 

Und man hat einen Korb voll Pilz(Keks)e. 

Das ist doch mal ein Hingucker auf der nächsten Kaffeetafel!



Herbstliche Pilzkekse 


Zutaten:

- 120 g weiche Butter
- 100 g Zuckerrübensirup
- 50 g Zucker
- 1 TL Natron
- 300 g Mehl
- Zimt oder Lebkuchengewürz

- etwas Milch
- Puderzucker


Zubereitung: 

1. Backblech mit Backpapier belegen. 
Ofen auf 150°C stellen. 

2. Zucker, Butter und Zuckerrübensirup mit dem Handrührgerät aufschlagen. 
Natron, Zimt oder Lebkuchengewürz und Mehl mischen und zu der weichen Masse geben und mit den Händen einen Teig kneten. 
Das dauert etwas.
Knetet solange bis der Teig nicht mehr bröselt. 

2. Für die Köpfe müsst ihr jetzt unterschiedlich große Kugeln formen und auf das Backblech legen. 

3. Die Stile sind etwas tricky. 
Formt dicke Rollen und drückt sie senkrecht auf das Blech. 
Richtig auf das Blech drücken, damit sie beim Backen nicht umfallen. 

Alles etwa 10 Minuten bei 150°C backen. 

Falls die Kekse zu dunkel werden, kein Problem! 
Lasst sie komplett abkühlen und dann könnt ihr mit einem Messer die dunklen Stellen weg kratzen.

4. Mit etwas Milch und Puderzucker eine dicke Glasur anrühren. 
Diese nutzt ihr nun als Kleber und klebt immer einen Stil an einen Kopf. 

Lasst alles gut trocknen und fertig!


Je mehr Gewürz ihr nehmt, desto weniger schmeckt man den Zuckerrübensirup heraus, 
was ich persönlich lieber mag. 

Natürlich könnt ihr aber Zimt oder Lebkuchengewürz auch weglassen. 

Am besten legt ihr die Kekse nun in einen Korb.
So sehen sie noch vielmehr wie echte Pilze aus!




Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin 



Zitronentörtchen mit Himbeeren



Halli Hallo ihr Zuckersüßen, 

ich hatte eine recht anstrengende und vollgepackte Woche und wie das so ist, wenn man viel zutun hat, kommt noch viel mehr dazu!

Eine liebe Freundin hat eine Babyshower-Überraschungparty bekommen und als Backbloggerin wird natürlich von mir erwartet, dass ich etwas Süßes mitbringe! 
Allerdings hatten wir eine Autofahrt von 2 Stunden vor uns und da konnte ich nicht irgendetwas backen, sondern etwas Robustes, was die Autofahrt auch überlebt. 

Das Farbmotto war rosa und pink und da beschloss ich ein kleines Törtchen mit Zitrone zu backen und als farbliches Mittel Himbeeren zu verwenden. 
So kann man Creme schön und natürlich färben. 

Und dann noch ein paar Fähnchen und Blumen und fertig war das Törtchen. 


Das kann man natürlich auch zum Geburtstag oder zur Hochzeit backen oder einfach nur so, weil man Lust darauf hat!

Tatsächlich wurden aus den 2 Autostunden 3 und irgendwie brannte die Sonne volle Karacho aufs Auto und ich fürchtete, dass die Torte im Kofferraum Samba tanzte und dazu Caipirinha trank und erschöpft auseinander fiel, doch siehe da: 

Alles hielt und das Törtchen sah noch prima aus. 


Die Blumen drapierte ich natürlich frisch vor Ort und ein Anschnittbild musste ich dann auch von der Party aus machen, aber die Candy Bar passte farblich ja auch gut dazu!



Zitronentörtchen mit Himbeeren


Für 2 Böden à 20cm

Zutaten: 

- 160 g weiche Butter
- 3 Eier
- 240 g Zucker
- Abrieb und Saft einer Zitrone
- 1 TL Vanilleextrakt
- etwas Salz
- 400 g Mehl
- 2 TL Backpulver
- 200 ml Milch
- Himbeeren

- Schachlickspieße 
- Washi/ Masking Tape

- 500 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 3 gehäufte EL Puderzucker
- Himbeermarmelade 


Zubereitung:

1. Ofen auf 150°C stellen.
Zwei Formen á 20cm mit Backpapier einspannen, überstehendes Papier wegschneiden und Seiten mit Butter einpinseln. 

2. Butter, Zucker, Salz und Vanilleextrakt schaumig rühren. 
Eier dazugeben und weiter rühren. 
Mehl und Backpulver miteinander mischen und im Wechsel mit der Milch zur Masse geben und alles gut durchmixen. 
Abrieb und Saft der Zitrone dazugeben und mit einem Küchenspatel unterrühren. 

Alles auf beide Formen verteilen
und bei 150°C etwa 30 Minuten backen. 


3. Etwa 3 EL Himbeermarmelade leicht erwärmen und durch ein Sieb streichen, damit die Kerne nicht in die Creme kommen. 
Puderzucker und Frischkäse gut miteinander mixen und die Marmelade dazugeben und nochmals alles gut durchmixen. 
Am besten macht ihr das mit der Marmelade löffelweise und schaut mal, wie intensiv rosa ihr die Creme wollt. 

4. Einen Boden auf einen Kuchenteller platzieren, oben etwas begradigen und reichlich Creme darauf verteilen. 
Den zweiten Boden ebenfalls begradigen und dann auf den ersten Boden legen und ebenfalls reichlich Creme darauf verteilen und gut um das Törtchen herum verstreichen. Da mir das ganz gut gefällt, habe ich einfach viel verstrichen, damit man den Kuchen noch durchsieht. 


Himbeeren verlesen und schön auf die Torte verteilen. 

Wenn ihr keine Blümchen nehmen wollt, dann nehmt die doppelte Menge an Himbeeren und verteilt sie schön auf dem Törtchen. 

5. Masking Tape um die Schaschlikspieße wickeln und Fähnchen daraus schneiden. 
Die Torte damit verzieren. 


Fertig!

Gar nicht schwer und die Torte hält einiges, schmeckt lecker 
frisch und sieht auch noch zauberhaft aus! 

Über so ein Törtchen würde sich doch jeder freuen!



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Erdnussbutter Cheesecake



Halli Hallo ihr Zuckersüßen, 

schon länger habe ich keinen Cheesecake mehr gebacken 
und tatsächlich auch nicht mehr gegessen! 
Dabei gehört Cheesecake neben Brownie zu einem meiner liebsten Kuchen. 

Da habe ich nicht lange gefackelt und mir Gedanken zu einem Rezept 
für Cheesecake gemacht. 

Nun wird es ja draußen kühler und man kann sich wieder in dicke Wollpullis kuscheln
und muss sich ja nicht mehr großartig in knappe Fummel schmeißen. 


Außerdem braucht man ja ein kleines Polster für die kalten Tage, 
also durfte es ruhig mal etwas besonderes sein
und was passt da besser als Erdnussbutter?

Tatsächlich habe ich gerade wieder eine Erdnussbutter-Krise,
in der ich Erdnussbutter beinahe löffelweise esse. 

Passend dazu gibt es noch eine leckere Schokosoße und passende Erdnussriegel!

Besser geht ja wirklich nicht, oder?



Erdnussbutter Cheesecake 


Zutaten für eine runde Form á 24-26cm:

- 80 g Butter
- 100 g Vollkornkekse
- 14 kleine Erdnussriegel
- 600 g Frischkäse (doppelrahmstufe)
- 200 g Erdnussbutter
- 230 g Zucker
- 2 EL Sahne
- 30 g Maisstärke 
- 2 Eier L

- 100 g Zartbitterschokolade
- 100 g Sahne


Zubereitung:

1. Eine runde Form mit Backpapier auslegen und das abstehende Papier wegschneiden. 
Ofen auf 150° heizen. 

2. Butter in einem Topf langsam schmelzen. 
Die Seiten der Kuchenform einfetten. 
Nehmt dazu etwas von der geschmolzenen Butter.

3. Kekse zerbröseln und in eine große Schale geben. 
6 Erdnussriegel in kleine Würfel schneiden und zu den Bröseln geben. 
Die geschmolzene Butter dazugeben und alles gut verrühren. 

Die Masse in die Form geben und gut andrücken. 


4. Frischkäse, Sahne, Zucker, Maisstärke, Erdnussbutter kurz mit dem Handrührgerät durchmixen. 
Eier dazugeben und alles gut durchmixen bis sich alles vermengt hat. 

Alles vorsichtig auf die Keksmasse geben.

Bei 150°C etwa 55 Minuten backen. 

Die Mitte sollte noch feucht sein. 

Am besten kommt der Kuchen erst einmal für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank.
Noch besser ist es, wenn ihr den Kuchen einen Tag vorher backt. 

5. Die restlichen Riegel in unterschiedliche Größen schneiden. 
In einem kleinen Topf die Sahne erhitzen (nicht kochen).
Vom Herd nehmen und die Zartbitterschokolade dazu geben und alles gut verrühren. 

Die Schokoladensoße jetzt vorsichtig auf den Kuchen geben und dann darauf die Riegelstückchen verteilen. 
Wenn ihr den Kuchen lange im Kühlschrank hattet, wird die Soße auch sehr schnell fest und so könnt ihr den Kuchen dann auch direkt essen.


Das tolle ist:

Den Kuchen könnt ihr im Kühlschrank lassen und noch tagelang davon naschen!

Sofern ihr natürlich nicht alles direkt aufesst!


Wie mögt ihr euren Cheesecake am liebsten?



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin