Orangentörtchen mit Creme Double





Halli hallo ihr Zuckersüßen,

ihr habt es vielleicht schon gesehen, aber der liebe Tobi alias Kuchenbäcker veranstaltet ein Gewinnspiel!
Und das Thema ist erst einmal (für mich) ungewöhnlich, denn es geht um Creme Double!
Die wurde in der letzten Zeit vernachlässigt und so ruft er dazu auf, sich mit Creme Double in der Küche auszutoben.
Na, das klingt doch erst einmal nach einer leckeren Schweinerei, oder?

Tatsächlich habe ich bisher nur ein einziges Mal mit Creme Double gebacken, nämlich hier!


Und ich hatte schon etwas Angst.
Passend zur Jahreszeit wollte ich noch gerne eine weihnachtliche Torte backen und da die ja einen Überzug und Cremeschichten hat, dachte ich mir: „Hahaaaaa! Creme Double!“
Oder so ähnlich.

Normalerweise mache ich gerne Frischkäsefrosting als Überzug und Füllung, denn die wird schön fest und ist nicht zu süß und natürlich ist sie dann auch ganz weiß!
Und eine weihnachtliche Torte wollte ich gerne gaaanz weiß machen.
In den Biskuitteig habe ich Orangensaft und –abrieb eingearbeitet. Das schmeckt frisch und doch irgendwie weihnachtlich, oder?


Beim Rühren der Creme habe ich dann eine Mischung aus Frischkäse und Creme Double verwendet und habe wirklich gebangt.. ich hatte die Befürchtung, die Creme wird nicht fest!
Aber siehe da!
Zuerst wurde sie flüssig ajajajjjj


Aber dann wurde sie tatsächlich fest und cremig!
Keine Klümpchen, sondern ganz cremig und weiß, haaach!
Genauso wie ich es mir vorgestellt habe! 
Und der Mix aus der leicht süßen Creme Double und dem eher herzhafteren Frischkäse ist einfach göttlich. Ich musste nur zwei Esslöffel Puderzucker dazugeben und alles war paletti!



Ich denke, ich werde von nun an öfter Creme Double verwenden.
Vielleicht mache ich mal Cupcakes!
Und falls ihr auch Lust habt an dem Gewinnspiel teilzunehmen, dann hüpft doch mal rüber auf die Seite vom zuckersüßen Kuchenbäcker und schaut euch das mal genau an!



Orangentorte mit Creme Double und Frischkäse

Zutaten für eine Torte á 18-20cm:

- 300 g weiche Butter     
- 180 g Zucker
- 2 Eier
- 1 TL Vanilleextrackt
- eine Prise Salz
- 250 g Mehl
- 1 TL Backpulver
- 100 g gemahlene Mandeln
- Abrieb und Saft von zwei Orangen
- wer mag noch 2 TL Lebkuchengewürz

- 300 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
-   250 g Creme Double
-  2 EL Puderzucker

- ein Schälchen Cranberries (etwa 150 g)
- 70 g Zucker
- 70 g Wasser
- zusätzlich etwas Zucker




Zubereitung:

1. Drei runde Backformen á 18 cm mit Backpapier einspannen, abstehendes Papier wegschneiden und die Seiten mit Butter einfetten.
Backofen auf 150°C stellen.

2. Butter, Zucker, Salz und Vanilleextrakt schaumig aufschlagen. Eier dazugeben und weiter schlagen. 
Mehl, Mandeln und Backpulver vermischen.
Orangensaft (sollten 180 ml sein. Falls nicht, mit Wasser oder O-Saft aufgießen) im Wechsel mit der Mehlmischung zum Teig geben und gut weiter schlagen. Lebkuchengewürz gut unterrühren. 

Die Masse in die drei Förmchen verteilen.
Natürlich könnt ihr auch nur eine Form nehmen und den Kuchen später in drei Teile schneiden. 

Bei 150°C etwa 30 Minuten backen.

Falls ihr nur eine Form nehmt, verändert sich die Backzeit. Macht am besten die Stäbchenprobe!

Die Tortenböden gut auskühlen lassen.


3. Für das Frosting den Frischkäse mit dem Handrührgerät kurz aufschlagen, sodass die Masse schon klumpenfrei wird.
Creme Double und Puderzucker dazugeben und auf höherer Stufe die Creme aufschlagen. Das dauert einige Minuten, aber ihr merkt den Unterschied!
Es wird erst flüssiger und dann, wie bei Sahne, langsam fest!


Achtung: Nicht zu lange schlagen, sonst habt ihr Butter!

4. Nun die Creme zwischen die Tortenböden verteilen und den Rest drum herum schmieren und das Törtchen damit verkleiden.

5. Wasser und Zucker zu einem Sirup kochen. Also kurz aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Abkühlen lassen.


6. Eine handvoll Cranberries in den Topf geben, so dass die Beeren mit Sirup bedeckt sind.
Legt sie nun in eine Schale und gebt etwas Zucker darüber und schon bekommen sie diesen weihnachtlichen Look! 
So wie kleine Kristalle.

7. Verziert nun eure Torte mit den Cranberries. Das sieht wirklich sehr hübsch aus!


Vielleicht wäre das ja etwas für Heiligabend?
Oder für einen lieben Menschen, der jetzt bald Geburtstag hat?


Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin



Christmas Cookies und ein weihnachtliches DIY



Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

so langsam weihnachtet es doch ziemlich, oder?
Es ist bitter kalt und ohne Tee geht bei mir wirklich nichts mehr.

Vorhin wären mir beinahe die Ohren abgefallen (ajajajjjj).

Und das ist doch die beste Zeit, um sich vor den Backofen zu stellen und vielleicht mal Weihnachtskekse zu backen, oder?

Was bei mir eigentlich nie fehlen darf (weder an Weihnachten, noch sonst irgendwann) sind Cookies!
Ich bin ein wahres Cookie-Monster, ja wirklich!

Sie gehen ganz leicht, schmecken immer gut und man kann sie so gut variieren. 

Und ich mache sie in der Weihnachtszeit gerne (natürlich) etwas weihnachtlich mit etwas Kardamom, Zimt oder Lebkuchengewürz.


Passend dazu feiert die liebe Charlotta von charlottas küchentisch (bald) ihren zweiten Bloggeburtstag! Ist das nicht schön?

So ein Bloggeburtstag kommt wirklich schneller als man denkt und bei ihr dreht sich alles rund um das Thema "Weihnachten ist überall" und 
da dürfen meine alljährlichen Christmas Cookies natürlich nicht fehlen.
Bisher sind auch noch gaanz viele andere tolle Rezepte eingegangen! 
Schaut doch mal bei ihr vorbei! 
Vielleicht entdeckt ihr ja ein tolles Rezept für euch oder eure Gäste!

Das Rezept für die Cookies geht ganz einfach und ihr könnt es natürlich so verändern wie ihr es am liebsten mögt. 
Fügt also noch Trockenfrüchte, Nüsse oder Gewürze dazu oder lasst etwas weg, was ihr nicht mögt!

Solche leckeren Kleinigkeiten lassen sich natürlich auch prima verschenken.
Doch sie einfach in eine Tüte legen und verschenken, das ist dann doch nicht so das Wahre, oder?

Wie wäre es mit süßen Tütchen, die ihr wie ein weihnachtliches Dorf bemalt und dekoriert?
Das ist wirklich gar nicht schwer und soviel braucht ihr auch nicht dazu!


Christmas Cookies


Zutaten für etwa 24-26 Stück:

- 120 g weiche Butter
- 100 g brauner Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 TL Lebkuchengewürz
- eine Prise Salz
- 1 Ei (M)
- 140 g Mehl
- einen halben TL Natron
- 2 EL Chocolate Chips


Zubereitung:

1. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
Ofen auf 150°C stellen.

2. Butter, Zucker, Salz und Vanilleextrakt schaumig schlagen. Dann das Ei dazugeben und weiter schlagen. Alle übrigen Zutaten könnt ihr nun nacheinander hineingeben und noch einmal kurz mixen bis sich alles gut vermischt hat.

3. Formt nun kleine Teigkügelchen und legt sie auf das Backblech.
Achtet auf genügend Abstand, denn sie zerlaufen noch etwas im Backofen.

Backt die Cookies weiter oben (also nicht in der Mitte).
Bei 150°C brauchen sie etwa 15 Minuten.

Wenn ihr nicht wollt, dass sie so zerlaufen, dann stellt die Kugeln für einige Stunden ins Tiefkühlfach. 




Geschenktütchen


Was ihr braucht:

- braune/ weiße Geschenktütchen 
(oder Butterbrottütchen)
(Meine sind vom Ikea)
- Garn (bei mir rot-weiß und schwarz-weiß)
- Stifte in schwarz und weiß
- Weihnachtskugeln
- Locher
- Schere
- Geschenkanhänger


So geht es:

1. Legt euch die Tüten schon mal bereit und alles weitere bereit.

2. Knickt oben die Ecken der Tütchen so ein, dass sie eine Spitze bilden. 

3. Malt nun Häuschen, im Stil von Lebkuchenhäuschen, auf die Tüten.
Dabei sind eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt!

Ich habe auch (versucht!) Weihnachtskugeln zu malen.

3. Macht nun zwei Löcher oben hinein und beschriftet die Geschenkanhänger.

4. Schneidet euch genügend Garn ab und fädelt es durch die Löcher. 
Ihr könnt noch eine Weihnachtskugel durchfädeln, einen Geschenkanhänger und dann eine Schleife machen.

Achtung:

Vergesst nicht die Cookies hineinzulegen!


Da werden Augen leuchten und die Beschenkten sich so so freuen!
Und wenn man das Tütchen aufmacht, duftet es ganz weihnachtlich!

Ist das nicht himmlisch?

Natürlich könnt ihr auch andere Dinge in den Geschenktüten verschenken. 




Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin






Schwedische Jul-Plätzchen mit Haferflocken





Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

habt ihr schon mit der Plätzchenproduktion angefangen?
Neulich war ich mit meiner Schwester bummeln und da erzählte sie mir, dass sie auf der Arbeit nach ihren Vanillekipferln gefragt wurde. 

Die sind berühmt berüchtigt!

Ihr wisst ja, ich trinke sehr gerne Tee und zum Tee gehört auch Gebäck. 
Ich habe oft Plätzchen und Kekse daheim und auch unterwegs nasche ich gerne ein wenig Gebäck.


Ich gehöre zu der Sorte Frau, die immer etwas zum Knabbern in der Handtasche hat.
Wenn ich hunger habe und nicht gleich etwas bekomme, werde ich wirklich ungenießbar.

Tatsächlich musste ich einige Zeit überlegen mit welcher Sorte Weihnachtskekse ich die Weihnachtsbäckerei starten wollte. 


Ich war ja im Sommer das zweite mal in Stockholm und es war wirklich so so schön.

"Jul" heißt Weihnachten auf schwedisch und traditionell gibt es glögg (eigentlich ein o mit einem /) und Haferplätzchen. 
Die kennt ihr in ähnlicher Art vielleicht von einem berühmten schwedischen Möbelhaus!


Die Plätzchen gehen ganz schnell und ihr könnt auch das Lebkuchengewürz weglassen, dann sind sie nicht mehr weihnachtlich.


Schwedische Jul Plätzchen


Zutaten:

- 100 g weiche Butter
- 100 g Zucker
- 120 g kernige Haferflocken
- 50 g gemahlene Mandeln
- eine Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Lebkuchengewürz
- 1 Ei


Zubereitung:

1. Backblech mit Backpapier belegen.
Ofen auf 150 °C heizen.

2. Butter, Zucker, eine Prise Salz und Vanilleextrakt schaumig schlagen. Ei dazugeben und weiter schlagen. Haferflocken, Nüsse, Backpulver und Lebkuchengewürz unterrühren. 

3. Mit einem kleinen Löffel etwa kirschgroße Häufchen auf das Backblech setzen. Dabei auf genügend Abstand achten! Die Plätzchen zerlaufen beim Backen. 

Bei 150°C etwa 15 Minuten backen.

Sie sollten goldbraun werden!


Tipp: 

Ihr könnt auch ein Jul-Plätzchen Sandwich machen!
Nehmt zwei Kekse und streicht Nuss-Nougatcreme oder Marmelade dazwischen.

Oder vielleicht etwas Eis?


Schmeckt wirklich köstlich und luftdicht verpackt, halten sie auch mindestens 2 Wochen.
Da könnt ihr ganz viele vor backen und immer wieder naschen!


Welches Weihnachtsgebäck darf denn bei euch nicht fehlen?



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin 


Kokos Panna Cotta - Warum nicht mal vegan?



Halli hallo ihr Zuckersüßen,

macht ihr euch schon Gedanken um euer Weihnachtsdessert?

Oder vielleicht bekommt ihr am Adventswochenende Besuch und wollt mal etwas Leckeres zaubern?


Es gibt ja bestimmte Dinge, die ich bisher gemieden habe oder ungern mache, etwa mit Fondant arbeiten. Hefe ist für mich auch ein unvorhersehbares Biest, sie kann aufgehen, muss aber nicht.

Auch mit (vegetarischer) Gelatine habe ich bisher nicht gearbeitet. Das klang schon beim Lesen so kompliziert mit den Temperaturen und rühren und Klumpen, mein Gott die Klumpen...

Sobald ich das Wort "Gelatine" las, blätterte ich einfach weiter. 


Was mich dann doch dazu bewog Panna Cotta zu machen, war die Tatsache, dass es sich in einem Glas so hervorragend macht! Ganz glatt und leicht einzufüllen, ohne Flecken am Glas und so schneeweiß. 

Ja, das ist irgendwie merkwürdig ein Dessert nur deshalb zu machen, aber das Auge ist ja mit, oder?

In meinem Vorratsschrank flog noch vegetarisches Geliermittel herum und so wagte ich es dann!
Und wie das eben nach solchen Aktionen ist, fragte ich mich im Nachhinein warum ich mich so angestellt hatte!

Einfach nur Panna Cotta fand ich dann aber doch langweilig und da ich im Urlaub so fröhlich an einer Kokosnuss geschlürft hatte, wollte ich das kombinieren. 

Natürlich hätte ich einfach nebenbei eine Kokosnuss schlürfen und Panna Cotta rühren können.. Tja.. 


Das tolle an dem Rezept ist, dass ihr nicht Unmengen an Zutaten braucht, die ihr dann später nicht mehr häufig verwenden könnt!
Tatsächlich braucht Panna Cotta wirklich wenige Zutaten!


Aber überzeugt euch selbst:


Vegane Kokos Panna Cotta


Zutaten für 3 bis 4 Portionen:

- 1 Dose Kokosmilch (400ml)
- 100 g Sahne (z.B. Sojasahne)
- 2 EL Zucker
- 1 TL Vanilleextrakt
 - 1 Päckchen vegetarisches Geliermittel (4 g) 
(z.B. von Dr. Oetker)
- etwas Limetten- oder Zitronensaft

- Kokosraspel
- 3 bis 4 Raffaellos (Achtung! Nicht vegan!)


Zubereitung:

1. Gläser gut ausspülen, trocknen und mindestens 1 Stunde ins Gefrierfach stellen.

2. Alle Zutaten, bis auf Kokosraspel und Raffaellos, in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. 

3. Hitze reduzieren und unter Rühren nochmal 10-15 Minuten köcheln lassen. 
Das Rühren ist seeehr wichtig, sonst brennt alles an!

4. Mit einem Trichter die Masse in die Gläschen füllen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

5. Mit Kokosraspeln und Raffaello verzieren und fertig!


Tatsächlich habe ich bis zum Schluss nicht geglaubt, dass es fest wird, aber es wurde fest.
Und keine Klumpen!
Mein Gott die Klumpen! 


Das geht wirklich schnell und ihr könnt das wirklich gut vorbereiten!
Natürlich könnt ihr auch herkömmliche Sahne und Milch verwenden, aber dann würde ich auch noch ein Kompott oder Früchte dazu reichen, sonst ist das doch sehr geschmacksneutral!

Und ich finde die Variante mit Kokosmilch wirklich lecker!



Vielleicht wäre das ja etwas für den ersten Advent?



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin




Advent Advent - DIY Adventskranz



Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

schon bald ist 1. Advent!

Das bedeutet: die erste Kerze am Adventskranz wird angezündet.

Und?
Wie sieht euer Adventskranz dieses Jahr aus?

Im Handel kann man ja ganz verschiedene Modelle erwerben. Also mit Blumen, ohne, mit Kerzen, LED und und und. 

Aber so ein selbst gemachter Kranz wäre doch auch mal was Feines.


Leicht muss er sein und Spaß machen, oder?


Ich habe mir dieses Jahr mal einen eigenen Kranz gebastelt und dazu habe ich leere Konservendosen genommen. Die hat man ja eigentlich immer im Haus. Also nicht leer.. aber gefüllt.
Also habe ich einiges gekocht und gebacken und die Konservendosen aufgehoben. 

Ganz vorsichtig habe ich sie gereinigt.

Zunächst einmal habe ich mir Gedanken um die Farben gemacht.
Ich wollt gerne etwas in weiß. 
Weiß mag ich einfach und man kann dazu jede beliebige Farbe dazu kombinieren. 


Das kann man auch gut vorher vorbereiten, da die Farbe ja auch erst einmal trocknen muss. 
Am besten auf dem Balkon über Nacht. 
(Aber wassergeschützt!)

Da ich es etwas einfacher halten wollte, dachte ich an schwarz-weiß.
Aber nur schwarz-weiß ist ja auch langweilig. Damit es etwas rustikaler wird, habe ich noch kleine Tannenzapfen also Deko verwendet und natürlich Moos. Also schwarz-weiß und grün. 


Falls ihr es knalliger wollt, passt auch rot noch gut dazu.
Wollt ihr es edel, dann empfehle ich goldene Deko.


Selbstgemachter Adventskranz 


Was ihr braucht:

- 4 Konservendosen
- Sprühfarbe weiß (oder die, die ihr wollt aus dem Baumarkt)
- Garn
- Geschenkanhänger
- Moos (aus dem Blumenladen)
- Washi-Tape
- 4 Kerzen
- passende Deko (bei mir die kleinen Zapfen)
- ein Tablett
- etwas Deko fürs Tablett 
(bei mir Zimtstangen und Kastanien, die ich gesammelt habe)
- eine Schwere
- weißer Stift (oder schwarz, je nach Geschenkanhängerfarbe)


So geht´s:

1. Nehmt die Etiketten der Konservendosen ab und reinigt sie sorgfältig. Trocknet sie hinterher gut ab. Achtet auf eure Hände, denn die Öffnung ist schaaaarf!

2. Geht am besten raus auf den Balkon oder in den Garten. Nehmt einen größeren Karton. Darin kann man die Dosen gut einsprühen. 
Ansonsten legt ihr einfach viel Zeitungspapier aus und zieht euch auch Handschuhe an!

Um die Dosen richtig weiß zu bekommen, musste ich zwei mal sprühen. 
Also erst einmal sprühen und gut trocknen lassen.

Anschließend noch eine Schicht drüber sprühen. 

Achtung:
Nicht die Dämpfe einatmen. Die machen echt groggy (ajajaj).

3. Wenn die Farbe gut getrocknet ist (am besten einmal über Nacht), könnt ihr mit der Deko anfangen.

Nehmt Washi-Tape in einer passenden Farbe. Ich verwendete schwarz!
Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Ich wollte es schlicht halten, deshalb habe ich den Boden von zwei Dosen mit Washi beklebt. 
Aber ihr könnt euch Streifen kleben von unten bis oben!

Auf die Geschenkanhänger habe ich die Zahlen 1 bis 4 drauf geschrieben.

Mit einer Kordel/ Garn habe ich die Geschenkanhänger dann oberhalb der Dose festgebunden. Dazu bin ich mit dem Garn mehrmals um die Dose herum. Das fand ich ganz hübsch. Anschließend kommt der Anhänger noch dran und dann zum Abschluss eine Schleife.


4. Gebt jetzt etwas Moos hinein. So etwa 1/3 voll und drückt das gut in die Dose hinein. 
Jetzt stellt ihr die Kerze mittig hinein und mit der anderen Hand füllt ihr um die Kerze herum noch weiteres Moos hinein. 
Die Kerze sollte stabil (wackelfest) sein.  

5. Jetzt kommt noch die abschließende Deko!
Bei mir sind das die kleinen Tannenzapfen. 

Gut funktioniert Deko, die man in das Moos stecken kann. 
Aber es gehen auch Dekoelemente, die man einfach auf das Moos setzt.

6. Nehmt jetzt ein Tablett und stellt den fertigen Kranz hinein. Da mein Tablett recht groß ist, habe ich noch Deko-Zimtstangen hinein gegeben.
Außerdem noch einige Kastanien. 

Kleine Äste sehen auch sehr schön darin aus.  


Ihr seht, das ist wirklich einfach!

Das Sprühen mit der Spraydose erfordert etwas Übung. Am besten sprüht ihr von einer gewissen Distanz (etwa 25cm). Dann verteilt sich die Farbe gleichmäßiger.

Sonst habt ihr Farbkreise. 

Aber beim zweiten Durchgang klappt auch das ganz gut, 


Und ihr habt einen wirklich hübschen und selbst gemachten Adventskalender. 

Ich finde, damit kann man jemand anderem auch eine Freude machen, oder was meint ihr?
So als Geschenk?



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin


Quarkauflauf im Bratapfel




Halli hallo ihr Zuckersüßen, 

wie geht es euch?

Mir geht es recht bescheiden, denn bei mir kündigen sich Nachfolgen einer Impfung an. Vor einiger Zeit habe ich festgestellt, dass ich meinen Impfpass verloren habe.
Für mich ist das keine große Sachen, denn ich gehe sehr selten zum Arzt. Irgendwie fühle ich mich beim Arzt krank und daheim aber nicht!

Tja, meine Ärztin fand das doch irgendwie schlimm und erklärte mir, bei Verlust des Impfpasses müssen alle Impfungen nachgeholt werden, denn man geht davon aus, dass man nie einen Impfpass besessen hat.. blöd. 

Richtig blöd!

Tja..


und so ging ein wahrer Impfmarathon los.
Mir fehlt aber gottlob nur noch eine im April.

Gerade fühle ich mich erkältet. Das sei wohl normal. 

Ist wohl so eine krasse Impfung mit einem Lebendwirkstoff, der jetzt zwei bis drei Monate in meinem Körper arbeitet. 
Wie gruselig!


Aber ich denke da jetzt mal nicht weiter darüber nach.


Ich liebe Cheesecake. 
Falls ihr es noch nicht wusstest, wollte ich es mal erwähnen.

So ein cremiger Cheesecake .. hmm...

Und wie wäre es mal mit einem Cheesecake im Bratapfel?
Oder vielleicht ein Quarkauflauf im Bratapfel?

Klingt das nicht herrlich?

Bratapfel kann ja jeder, aber so eine leckere Creme im Apfel. 


Das ist gar nicht so schwer und macht doch was her, oder? 

Stellt euch mal vor:

Es regnet (oder im besten Fall schneit) es draußen und ihr liegt auf der Couch, schön eingemummelt in eine Decke. Vielleicht lest ihr ein gutes Buch oder schaut etwas Fernsehen?

Und dazu gibt es leckeren Quark-Bratapfel!

Na, wie klingt das?


Quarkauflauf im Bratapfel mit Mandeln und Amarettini


Zutaten für 3-4 Äpfel:

- 250 g Quark (40%)
- 80 g Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 TL Zimt
- 1 Ei (M)

- 3 bis 4 Äpfel z.B. Pink Lady 
(je nach Größe)

- 1 EL gehobelte Mandeln
- ein paar Amarettini


Zubereitung:

1. Ofen auf 150°C stellen.

2. Äpfel waschen, trocknen und aushöhlen.
Am besten mit einem Messer leicht einstechen und mit einem Löffel aushöhlen. 

3. Quark, Zucker, Ei, Zimt, Vanilleextrakt mit einem Schneebesen gut verrühren.

4. Die Füllung mit einem Löffel einfüllen und die Äpfel vorsichtig auf ein Blech mit Backpapier stellen. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Deckel der Äpfel dazulegen.

Bei 150°C etwa 35-40 Minuten backen.
Die Äpfel sollten schön weich sein und die Füllung fest.

5. Amarettini zerkleinern und die Äpfel mit gehobelten Mandeln und den Amarettini-Krümeln bestreuen.


Und jetzt nur noch Augen zu und genießen!


Ihr könnt die Äpfel aber auch erst für 3 bis 4 Stunden in den Kühlschrank stellen und dann kalt genießen.

Aber warm schmecken sie mir noch ein kleines bisschen besser!




Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin 







Eine kulinarische Tour durch Frankfurt-Sachsenhausen



Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Post zu meiner Fahrt nach Hamburg zu dem tollen Workshop?


Tatsächlich wurde ich in der selben Woche von Eat The World zu einer kulinarischen Stadtführung eingeladen! 
Vielen lieben Dank dafür!


Tatsächlich durfte ich mir die Stadt und die Führung aussuchen und da mein Herz für Frankfurt schlägt, habe ich mich auch für Frankfurt entschieden. Wählen kann man aber zwischen ganz vielen Städten und Stadtteilen. 
Ich habe mich für meinen Lieblingsstadtteil Sachsenhausen entschieden. 

Sachsenhausen liegt am südlichen Mainufer, ziemlich gegenüber der Altstadt (Römer). Liebevoll nennt man Sachsenhausen auch "Dribb de Bach" ("drüben vom Bach"). 

Vielleicht habt ihr den Spruch:

 "jeder Sachsenhausener ist Frankfurter, aber nicht jeder Frankfurter ist Sachsenhausener

gehört? 
Das sagt ja schon einiges, oder?


Neben dem Museumsufer (unzählige Museen, darunter auch das "Städel", mein liebstes Museum), findet sich in Sachsenhausen auch die Schweizer Straße, die mit unzähligen Boutiquen, Cafés und Restaurants bestückt ist. Der Schweizer Platz bildet das Zentrum der langen Einkaufsstraße und gerade im Sommer kann man hier herrlich verweilen, Eis essen und bummeln. In die Stadt läuft man nicht weit und vom Mainufer aus hat man eine umwerfende Sicht auf die Skyline (nicht umsonst wird Frankfurt auch "Mainhattan" genannt), den Dom und das Historische Museum.

Bei einem Spaziergang über den Eisernen Steg (dort kann man all die Schlösser an der Brücke) gelangt man in die Altstadt und direkt auf den Römerberg. 
Bekannt ist Sachsenhausen aber auch durch seine Kneipenszene (die Klappergasse in Alt-Sachsenhausen).

Aber ich wollte euch ja eigentlich etwas über meine Foodtour erzählen!


In Sachsenhausen kenne ich mich eigentlich sehr gut aus, aber ich wollte mich einfach mal neu inspirieren lassen, denn oft geht man an einem Lokal ja einfach vorbei und ich war gespannt darauf, ob ich eventuell etwas Neues kennen lernen würde. 

Natürlich kann ich euch nicht von allen Stationen berichten, denn dann wäre es ja gar keine Überraschung mehr! 


Die Tour dauert 3 Stunden und man kommt an 7 Restaurants, Cafés und anderen Lokalen vorbei und darf dort immer auch probieren. 
Geht also hungrig auf die Tour, damit ihr auch überall etwas essen könnt!


Tatsächlich waren mir alle Station schon bekannt, aber nicht in allen hatte ich gegessen und besonders begeistert hat mich "Ma pasta".
Dort findet ihr frische (frische!!) Pasta zu der ihr eure Sauce und Toppings (Nüsse etc.) wählen könnt. Ich bin schon oft vorbei gelaufen, bin aber nie hinein gegangen und das war ein riesen Fehler! Es gibt verschiedene Nudelsorten und -formen, zwischen denen ihr euch entscheiden könnt. Mir erschien es dort immer so leer, aber das liegt daran, dass viele sich das Essen einfach mit nach Hause nehmen! 
Die Nudeln schmecken wirklich köstlich!


Eine weitere Station, die mich begeistert hat, war "Bizzi Eis" im Brückenviertel. Zum Abschluss noch einmal lecker Bio-Eis essen war wirklich super. Ich habe natürlich eine Kugel Schoko genommen (was auch sonst, thihi). Aber wählen könnt ihr natürlich zwischen vielen Sorten!



Das Brückenviertel ist übrigens sehr nett zum spazieren. Auch dort findet ihr tolle Geschäfte, Boutiquen, Feinkostläden, Restaurants und und und. Einmal wöchentlich (samstags) findet dort auch
"Der Markt im Hof" statt. 
Dort kann man lecker schlemmen, sich mit Leuten treffen und Bio-Leckereien für Daheim mitnehmen. 

Ein paar Bilder kann ich euch noch zeigen, aber verraten wird hier nichts mehr...
Außer vielleicht: 
Die Auswahl ist wirklich sehr fein und die restlichen Stationen kenne ich bereits und sie sind wirklich zauberhaft. Vor allem die Feinkostläden.. ajajaj... ich kann aber auch nicht den Mund halten! 


Alles in allem hat mir die Tour sehr gut gefallen. Das lag vor allem an unserer netten und sympathischen Begleitung. Natürlich kann man da auch Pech haben, aber wie gesagt, ich war hin und weg und habe wirklich noch so einiges Neues gelernt, probiert und gehört.

Das könnte auch eine schöne Geschenkidee sein für jemanden, der schon alles hat, gerne mampft und auf Erkundungstouren geht.

Am besten ausgeruht und hungrig sein und natürlich wettermäßig vorsorgen!

Und, schon neugierig?
Habt ihr auch schon mal eine Tour mitgemacht?



Zuckersüße Grüße

Eure Fräulein Zuckerbäckerin