Eis Pralinen - Es ist Eiszeit



Manchmal bleibt der Backofen aus!

Auch bei mir!

Es gibt Tage, da gibt es nur Kuchen noch nöcher und dann gibt es Tage, da habe ich keine Lust zu backen (ja, soll vorkommen), weil ich einfach zuviel gebacken habe, ich zu faul bin (haach süßes Nichtstun) oder mir ist einfach heiß.

Aber nicht nur heiß, sondern heiß heiß. 

Also beim Atmen schwitzen und so. 

Ihr kennt das vielleicht?



Und dann muss es halt Eis sein!


Am besten eins, das schnell geht.. mit wenig Zutaten!



Und was hat man fast immer zu Hause? 
Joghurt!


Genau!



Joghurt habe ich immer daheim. Den esse ich am liebsten mit Müsli oder herzhaft mit Knoblauch (richtig viel Knoblauch!). 



Also habe ich mich (wirklich) kurz in die Küche gestellt und mir Joghurt Eis Pralinen gemacht. 
Silikonformen eignen sich wirklich prima dazu und die Masse lässt sich leicht einfüllen und auch später herausnehmen, aber Joghurtförmchen oder Eis am Stiel Formen gehen natürlich auch!



Für die Masse braucht ihr nur zwei Zutaten. 

Ihr könnt natürlich euren Lieblingsjoghurt verwenden und die Menge natürlich variieren! 






Joghurt Eis Pralinen


Zutaten:

- Joghurt (ich verwendete Skyr von Arla/ Himbeere Cranberry)
- Milch (ich verwendete Kokosmilch von Alpro)

und wenn es euch nicht süß genug ist
- Honig



Zubereitung:

1. Den Joghurt in eine Schale geben und vorsichtig Milch hinzufügen. Dabei umrühren. Die Masse sollte nicht zu flüssig werden. Also nicht Milch, eher wie ein Lassi. 

2. Die Masse in die Förmchen füllen und am besten über Nacht in die Tiefkühltruhe stellen. 

3. Pralinen hübsch anrichten. Damit sie nicht schnell schmelzen einfach noch Eiswürfel in die Schale geben!



Tipp: 

Aufpeppen könnt ihr die süßen Dinger noch mit geschmolzener Schokolade und Nüssen oder Zuckerstreuseln. 


Eine Kombi mit türkischem Joghurt, Honig und Nüssen stelle ich mir auch sehr köstlich vor!




Und nun genießt die Sonne ihr Zuckersüßen!
Cremt euch gut ein und trinkt viel!

Ach und esst mehr Eis!




Zuckersüße Grüße
Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Tausendschöne Beeren - Food Fotografie und Floral Styling





Ganz früh angemeldet und lange gefreut, habe ich mich auf mein Food-Fotografie und Floral-Styling Workshop in Frankfurt!

Neue Ideen zum Thema "Fotografie und Styling" brauche ich eigentlich immer!
Ich finde, das eröffnet meiner Fantasie neue Möglichkeiten und zeigt mir neue Sets und Ideen auf, wie ich meine Leckereien fotografieren kann.

Aber nicht nur deshalb habe ich den Workshop gebucht!

Als ich die Namen der Workshopleiter las, war es um mich geschehen!



Christina Buman, Patrick Rosenthal und Stephanie Schneider. 

Das sagt euch vielleicht nicht viel, aber wenn ich sage: 

Tinastausendschön, Ich machs mir einfach und Das Blumenmädchen?


Vielleicht klingelt da etwas?




Und so musste ich einfach an dem Workshop teilnehmen!

In einem Fotostudio/ Loft (in dem ich zu gerne wohnen würde), wurden wir alle begrüßt und stellten uns vor. 
Es war eine wirklich nette Runde. 


Der Workshop bestand aus zwei Teilen: 
Theorie und Praxis. 

Im theoretischen Teil ging es um die Food-Fotografie damals und heute, um Kameraeinstellungen, Lichtverhältnisse, Bildaufbau und Perspektiven. 
Visualisiert wurden die Themen alle mit Bildern von Tina selbst und das half mir sehr. 
Denn mit Begriffen wie "ISO" und "Belichtung" tue ich mich noch etwas schwer. 


Im zweiten Teil bildeten wir Grüppchen.
Tina stellte uns ihr ganzes Equipment zu Verfügung (Geschirr, Besteck, Fotountergründe und und und). 
Und überall waren Blumen, haaach!

Ich liebe Blumen und ich finde, Food und Blumen gehören beim Fotografieren einfach dazu.
Wann immer ich die Möglichkeit habe, baue ich Blumen in mein setting mit ein.

Mit all den Foodprops (Requisiten) konnte ich alles mögliche mal ausprobieren. 
Ich mag dark-and-mody themen sehr, sehr gerne, leider bekomme ich sie nicht wirklich hin und so konnte ich da etwas üben und mit meiner Kamera herumspielen. 


Wir konnten uns gut austauschen und immer wieder neue settings ausprobieren. 

Nach einiger Zeit war ich allerdings doch ganz schön erschöpft und dann kam eins meiner Highlights!

Stephanie bastelte mit einigen von uns eine Flowercrown, also einen Blumenkranz mit echten Blumen und das war wirklich großartig. So konnte ich meinen Geist etwas schweifen lassen und mich gedanklich etwas ausruhen. 
Anfangs hatte ich so meine Problemchen mit der Krone, aber mit der Zeit ging es wirklich gut!

Zwischendurch durfte ich auch mal Modell spielen.
Das ist gar nicht so einfach, sage ich euch!

 (Von Eva)

(Von Stephanie)

Ich kann leider nicht wirklich gut posieren, aber Stephanie hat alles rausgeholt und Eva von Madame Dessert hat ganz tolle Bilder von meinen Händen gemacht!

Zwischendurch bin ich herumgegangen und habe auch mal die Sets anderer Teilnehmerinnen und Teilnehmer fotografiert. 
Soviel Input, sage ich euch!





Irgendwann war mein Kopf wirklich voll (ajajajaj).
Verköstigt wurden wir morgens mit Croissants und mittags von den Leckereien vom lieben Patrick. Es war wirklich köstlich. 
Zwischendurch habe ich auch einige Requisiten (Beeren!) genascht. 

Ich konnte mich nicht beherrschen.


Der Tag ging wirklich schnell und soo soo schön vorbei!


Es war wirklich ein Erlebnis und vollgepackt mit einer Goodiebag ging es für uns dann nach Hause. 


Danke für den schönen Tag liebe Tina, lieber Patrick und liebe Stephanie!

Es war mir wirklich eine Freude und ein Hochgenuss!


Zuckersüße Grüße
Eure Fräulein Zuckerbäckerin





Türkisches Bauernfrühstück - Jetzt wird es deftig



Wieeeee?

Deftig?

Beim Fräulein Zuckerbäckerin?


Jaaaaa, ich weiß! 
Das ist ungewöhnlich und eigentlich backe ich auch lieber! Meistens gibt es abends bei uns Kuchen (ohh jeee), weil ich einfach zu zu gern backe. Und wenn mir Rezeptideen im Kopf umherschwirren.. kann ich mich gar nicht aufs Kochen konzentrieren! 

Und deshalb Kuchen zum Abendessen, thihi!

Zufällig bin ich im Netz auf einen Wettbewerb für Foodblogger von Lecker für den 10. Geburtstag von Arla gestoßen und da kann man einen Platz in einem professionellen Workshop für Food-Fotografie gewinnen! 
Und dazu werden kreative Brunch-Rezepte gesucht!

Ich lieböööö Frühstück und Brunch. 


Und da fiel mir als erstes ein Rezept aus meiner Kindheit ein:


MENEMEN.


Mene---was?


Meine Mama, aber auch mein Papa kochten das oft für uns. 
Menemen ist eine Art Bauernfrühstück mit Eiern, Tomaten, Zwiebeln, Paprika und Peperoni. Gewürzt wird ordentlich mit Petersilie, Salz, Pfeffer und Paprikapulver.

Das tolle an dem Gericht ist, dass man eigentlich Reste gut verwerten kann!
Habt ihr also noch Auberginen oder Zucchini und wisst nicht, was ihr damit machen sollt?
Einfach mit anbraten! 
Mögt ihr Salami, Sucuk (türkische Knoblauchwurst) oder Wurst? Oder habt ihr noch Hackfleisch übrig? 
Könnt ihr auch einfach dazugeben!

Besonders schön sieht es aus, wenn ihr eine große Pfanne nehmt, alles darin zubereitet und es in die Mitte der Tafel stellt!
Üblicherweise werden kleine Pfännchen benutzt, so dass jeder sein eigenes Menemen bekommt. Das tolle daran ist, dass man das Gericht dann auch individuell zubereiten kann. 

Das Rezept ist ganz easy und geht ganz schnell!

Ich habe die Peperoni und das Paprikapulver weg gelassen, da ich das nicht mag!





Türkisches Bauernfrühstück - Menemen


Zutaten für eine Person: 

- 1 bis 2 Eier (je nach Wunsch)
- eine große, reife Tomate
oder 6 kleine Cocktailtomaten
- Petersilie
- eine halbe Aubergine (eine kleine!)
- eine halbe Schalotte
- etwas Butter (z.B. von Arla) 
- etwas ÖL

- Salz 
- Pfeffer


Zubereitung:

1. Die Schalotte halbieren und in Scheiben schneiden. Die Tomate waschen und in kleine Würfel schneiden. Falls ihr die kleinen nehmt, einfach vierteln.  
Die halbe Aubergine waschen und in kleine Würfel schneiden. 
Petersilie waschen, zupfen und gut trocknen lassen.
Grob hacken.

2. Butter in einer Pfanne langsam zerlassen und die Zwiebeln kurz anbraten. 
Auberginen dazugeben und weiter braten. 
Öl dazugeben, da die Aubergine Fett einsaugt!
Tomaten dazugeben und alles anbraten bis die Tomaten Saft verloren haben. 

3. Jetzt kommen die Eier. Das Gemüse an die Seite schieben und die Eier in die Pfanne aufschlagen. 
Ihr könnt die Eier aber auch einfach auf das Gemüse geben. 
Alles gut würzen und Eier fest werden lassen. 

So wie ihr das am liebsten esst. 

Ihr könnt die Eier auch ineinander laufen lassen oder mit dem Gemüse mischen!
Ganz wie ihr es mögt. 

Zum Schluss kommt die Petersilie dazu.
Herd aus machen und servieren.


Dazu passt frisches Bauernbrot oder aber Brötchen!
Und vielleicht noch etwas Butter aufs Brot?


Und nun wünsche ich euch einen guten Start in den Tag ihr Zuckersüßen!




Zuckersüße Grüße
Eure Fräulein Zuckerbäckerin








Buttermilch Johannisbeeren Gugel



Sauer macht lustig?

Richtig?

Richtig!

Und manchmal braucht mal lustig!
Viel lustig!


Es gibt ja Phasen im Leben, da macht man (eher Frau) sich Gedanken um alles. Bei mir ist es im Moment beim Thema "Freundschaft" so.

Ich habe schon etliche Kontakte von damals gelöscht oder aber verloren.. weil die Initiative immer von mir aus ging .. Also wenn ich mich nicht meldete, dann meldete sich niemand. 
Manchmal macht mich das so richtig traurig .. 


Manchmal stimmen auch die Lebensumstände nicht mehr .. es passt halt nicht.. man arbeitet mehr.. hat (keine) Kinder oder (keinen) Partner .. 

Wie ist das bei euch?
Wo hört bei euch Freundschaft auf?
Wie geht ihr damit um?


Einige (wenige) gute Freunde konnte ich mir bewahren. 
Und so freue und sammle ich schöne Momente und versuche gar nicht mehr so sehr an Verlust zu denken, sondern an all die schönen Begegnungen.. manche vielleicht nur einmalig.. aber doch mit tollen Gesprächen und Momenten, die mir immer noch ein Lächeln ins Gesicht und einen wohligen Schauer ins Herz treiben. 

Und solch eine schöne Zusammenkunft könnte vielleicht eine Gartenparty sein!
Durch das Bloggen habe ich so viele zuckersüße Menschen kennen gelernt. So auch Anisa von anisasleichtekueche

Sie veranstaltet gerade ein zuckersüßes Blogevent und da wollte ich nicht mit leeren Händen kommen! Deshalb gibt es von mir Gugel! Die kann man gut mit der Hand essen und sehen in einer Schachtel wunderschön aus!
Genau richtig für eine Garten-Party, was meint ihr?


Buttermilch Haselnuss Gugel mit Johannisbeeren


Für 8 mittelgroße Gugel

Zutaten:

- 200 g Butter (weich)
- 180 g Zucker
- 200 g Johannisbeeren 
- 300 g Mehl
- 100 g gemahlene Haselnüsse
- 2 TL Backpulver
- etwas Zitronensaft
- 150 ml Buttermilch
2 Eier

Deko:

- Puderzucker
- Johannisbeeren


Zubereitung:

1. Johannisbeeren mit einer Gabel von den Stielen entfernen, waschen und gut abtrocknen lassen. 
Ofen auf 150°C vorheizen.

Ein Gugelblech (besser zwei) gut einfetten.

2. Butter und Zucker schaumig schlagen.
Das dauert etwas. 
Eier dazugeben und weiter schlagen. 

Mehl, gemahlene Haselnüsse und Backpulver in eine Schale geben und etwas mischen.

Im Wechsel mit der Buttermilch zur Eimasse geben und kurz mixen, bis sich alles gut vermischt hat.

3. Johannisberen und Zitronensaft vorsichtig unterrühren, so dass die roten Beeren nicht zermatscht werden!
Alles auf die Formen verteilen. 
Nicht ganz randvoll machen!

Bei 150°C etwa 40 bis 45 Minuten backen.

Sie sollten goldbraun werden.
Macht die Stäbchenprobe!


Gut abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form nehmen.

Wenn ihr sie transportieren wollt, könnt ihr sie gleich in eine Schachtel legen.
Ansonsten legt ihr sie auf eine schöne Kuchenplatte und gebt noch etwas Puderzucker darüber. 

Und noch einige Johannisbeeren dazu legen und fertig!


Sieht schön aus, geht ganz leicht und sie sind super saftig!
Und man kann sie auch gut mit der Hand essen.


Ich würde sagen, so ein wenig lustig braucht jeder, oder?

Und falls ihr noch Lust habt, läuft mein Blogevent weiter!Macht doch mit!



Zuckersüße Grüße
Eure Fräulein Zuckerbäckerin







Mascarpone Creme mit Blaubeer-Lavendel Marmelade



Es gibt so gewisse Dinge, an die traue ich mich nicht so heran. 

Etwa Hefeteig.
Ich weiß gar nicht warum, aber ich habe das Gefühl, es wird eine totale Katastrophe und allein aus diesem Grund wird es vermutlich nicht gelingen. 

Diese negative Haltung wird den Hefeteig dazu bringen mit einem pffffft einfach einzugehen oder gar nicht erst aufzugehen.

Und Einmachen gehört da dazu.

Das habe ich schon einige Male probiert. Und jedesmal entstand bei mir eher Fruchtsoße als Fruchtsaufstrich. 
Das ist eigentlich nicht schlecht. 
Nur kann man es halt nicht aufs Brot schmieren, weil es doch etwas flüssiger ist.


Und ich habe mich schon öfter daran versucht. Eigentlich ganz easy, ich weiß..

vermutlich muss ich da mal einen Kurs belegen, oder so. 

Habt ihr vielleicht gelingsichere Tipps?

Die brauche ich wirklich!


Als ich das Event der zuckersüßen Miho von Herzelieb gesehen habe, dachte ich mir "jau... wird zwar wieder vermutlich nur Soße statt Aufstrich, aber ich versuchs mal".

Und siehe da:

Es wurde Soße.


Aber passt doch gut zu einem Schichtdessert, oder?


Mascarpone Creme mit Blaubeer-Lavendel Marmelade (Soße)

Für 4 bis 6 Portionen

Zutaten für die Creme:

- 250 g Mascarpone
- 200 g Sahne
- 1 EL Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt


Zutaten für die Marmelade

- 600 g Blaubeeren
- 50 g Lavendelzucker
- 200 g Gelierzucker (2:1 von Sweet Family)
(ich nehme bewusst etwas weniger, damit es soßig wird)
- Saft einer halben Zitrone

- Butterkekse (oder eure eigenen Lieblingskekse)



Zubereitung:

1. Blaubeeren verlesen und waschen. In einen Topf mit dem Lavendelzucker, dem Zitronensaft und dem Gelierzucker geben und alles aufkochen lassen und etwa 5 Minuten köcheln lassen.
Die Masse dickt dann etwas ein und bekommt eine soßige Konsistenz.

In Einmachgläser füllen und gleich verschließen. 


2. Die Sahne steif schlagen und den Puderzucker einrieseln lassen.
Mascarpone löffelweise unterrühren und Vanilleextrakt dazu geben. 

3. Kekse mit den Händen oder einem Nudelholz zu groben Krümeln und Stückchen verarbeiten.


4. Jetzt kommt das Schichten:

Nehmt eure Dessertgläser und gebt einige Kekskrümel hinein.
Dann kommen einige Löffel Creme und dann die Blaubeer-Lavendel Marm... ähh Soße.

Und zum Schluss noch ein paar Kekskrümelchen drauf und fertig!


So könnt ihr kaschieren, dass ihr im Einmachen furchtbar seid (so wie ich).


Die Blaubeer-Lavendelsoße passt auch gut zu Pancakes und Waffeln
oder als Topping auf dem Cheesecake!

Und Toast kann man auch noch hineintunken!


Zuckersüße Grüße
Eure Fräulein Zuckerbäckerin

Stockholm im Sommer



Guten Morgen ihr Zuckersüßen,

Ich habe schon lange keinen Kurztrip mehr gemacht .. früher war das total normal bei uns, da wir nicht viel Geld hatten und auch nicht viel Zeit.

Und irgendwann wurden die Kurztrips abgelöst von langen Reisen.. weit weg..

Was ja sehr schön ist… so mal zwei Wochen am Stück.. in einem exotischen Land!

Aber so einige Tage mal weg, ist auch total schön!
Das hatte ich schon ganz vergessen.

Als meine Freundin mich fragte, ob ich drei Tage mit ihr wegfahren wolle, da sagte ich sofort zu und nach einigem Hin und Her entschieden wir uns für ein nordeuropäisches Ziel:

Stockholm.





In Stockholm war ich bereits einmal, allerdings im Dezember.
Ich kam deshalb auf die glorreiche Idee, weil ich Dezember in einem Land verbringen wollte,
in dem es im Dezember eben richtig kalt ist .. vielleicht Schnee..
heiße Schoki ..
ja, ja… immer diese Romantik.


Naja… Letztendlich war es so kalt wie bei uns.. nicht wirklich weihnachtlich und um 15 Uhr wurde es bereits dunkel..

Richtig dunkel..

Also zappenduster (ajajajaj)

Zwischendurch hat es geregnet .. aber waagerecht .. mit ganz viel Wind. Die Hamburger unter euch kennen dieses Wetter sicherlich.



Und nun Stockholm im Sommer!
Ich war wirklich gespannt.

Vorab hatte ich mir einige Dinge notiert, die ich gerne sehen wollte. Einige hatte ich bereits gesehen, doch im Sommer stellte ich es mir  ganz anders vor.
Anders sehenswert.

Und so war es dann auch!


Am Abflugtag hatten wir zwei Stunden Verspätung! Das Triebwerk unserer Lufthansamaschine ging irgendwie nicht und wir mussten das Flugzeug wechseln.
Gelandet sind wir in Arlanda.
Endlich angekommen entschieden wir uns für den Bus nach Stockholm.
Der ist viel günstiger.

http://www.flygbussarna.se/de

Umgerechnet haben wir etwa 12 Euro (eine Fahrt) bezahlt.

Es gibt noch den Arlanda-Express.
Der ist zwar schneller (20 Minuten), kostet aber auch viel mehr!

Der Bus brauchte 40 Minuten zum Hauptbahnhof Stockholm und das fanden wir trotzdem gut! Und bequem war es auch. Außerdem sieht man so schon einmal ein bisschen was von Schweden.  



Unser Hotel befand sich in der Nähe des Hauptbahnhofs. An sich super. Aber wenn zwei Blindfrösche durch die Gegend laufen, ohne Orientierungssinn, dann braucht man halt etwas länger.

Die Einheimischen sind eher zurückhaltend. Nicht unbedingt kühl, aber eben zurückhaltend. Und sehr unaufgeregt.

Ich musste mich durchfragen.
Und nicht jeder wollte mir helfen.

Aber nachdem wir etwa 3mal an dem Hotel vorbeigelaufen sind (ja, wirklich!), fanden wir es endlich.
Das Central Hotel liegt in einer belebten Straße in der Nähe des Hauptbahnhofs. Es gibt einige Restaurants und Cafes in der Nähe und die Geschäfte sind auch nicht weit!
Das Frühstück gefiel uns sehr gut. Es gab genug Auswahl an Herzhaftem und Süßem, lecker Joghurt und Müsli.

Das Zimmer war ausreichend groß, allerdings mit wenig Stauraum. Also keine Kommode, kein Schrank. Nur eine Art Garderobe.
Aber die Lobby war immer besetzt und uns wurde immer (sehr freundlich) geholfen!

Und wie gesagt: Die Lage ist einfach super!

Die Altstadt Gamla Stan ist nicht weit. Shoppingmöglichkeiten direkt um die Ecke und hippe Bars und Restaurants auch.

Endlich angekommen ging es auch direkt los!
Zunächst einmal ging es nach Gamla Stan, die Altstadt.



Und dort blieben wir auch den ganzen Tag!
In der Altstadt kann man herrlich spazieren. Es gibt unzählige Cafes, Restaurants und Shops.
Natürlich viele Touristen-Shops mit allerlei Zeug, aber auch viel Handwerk!
Wir hatten Glück und es war nicht so voll.

Nach unzähligen Fotos vor, neben und am Kungliga Slottet (Königlisches Schloss) genehmigten wir uns ein Eis.
Mit der leckersten Waffel überhaupt.
Ich meine Eiswaffel und nicht rechteckige Waffel! Ja, wirklich! Die Eiswaffel wurde frisch zubereitet, von einem hübschen schwedischen Mädchen mit roten Bäckchen.
Es klingt ganz unecht, ich weiß!
War aber wirklich so.

Das Eis war ganz lecker, aber die Waffel war großartig!

Und nach gefühlt 3756 Fotos später tranken wir noch Cappuccino (für meine Freundin) und ein Teechen (für mich, höhö).

Wir verweilten lange dort, saßen in der Sonne und schauten uns die Leute (hauptsächlich Touristen an). Es war wirklich schön…
Entspannend..
Irgendwie war die Luft so frisch ..
Der Himmel so blau.

Bereits wenn man durch das Tor in die Altstadt läuft, fühlt man sich wie ganz weit weg. Es ist ganz zauberhaft durch die Gässchen zu laufen (am besten mit flachen Schuhen!) und hier und da in die Schaufenster zu gucken.



Für den zweiten Tag überlegten wir uns auf eine der Schären zu schippern. Davon gibt es wohl 30.000 (kleinere und größere), von denen jedoch nicht alle bewohnt sind!

Da wir nur einen Tagesausflug machen wollten, war es uns wichtig, nicht ewig und hin und her zu schippern!
Da fiel unsere Wahl auf Vaxholm.
Auch deshalb, weil es nicht ganz so weit weg ist (1 bis 1 ½ Std Bootsfahrt) und uns die netten Mitarbeiter an der Lobby Vaxholm so anpriesen.
Die Boote, sowohl für die Stadtrundfahrten als auch die Schärentouren, legen alle unten am Hafen ab. Unser Boot… eigentlich Schiff, befand sich direkt gegenüber dem teuren Grand Hotel.
Von dort stiegen wir ein. Die Tickets gab es auch drinnen, allerdings erst als das Schiff ablegte. Vermutlich weil es nur wenige Mitarbeiter gab (thihihi).
Mit Englisch kommt man eigentlich sehr weit, allerdings hatte ich, z.B. auch im Schiff, das Gefühl, dass die Schweden lieber schwedisch sprechen. Die meisten sprachen mit mir nur das Nötigste. Also viel Smalltalk hielten wir nicht. Auch nicht abends in der Bar!



Die Fahrt fand ich etwas anstrengend… recht viele Menschen.. es ist ein wenig wie Busfahren.. das Schiff hält immer mal wieder an und es steigen neue Gäste ein.. nur wenige aus.
Und so schipperten wir dahin.
Im Gepäck hatten wir Sonnencreme und Handtücher und Bikinis.

Dort sollte es nämlich auch Bademöglichkeiten geben.



Meine Freundin schlief und ich hörte Musik. Ein Magazin hatte ich leider vergessen einzupacken.
Also! Etwas zum Lesen mitnehmen!

Dort angekommen, gingen wir erst einmal zur Info, besorgten uns eine Karte und ließen uns den Strand und die Sehenswürdigkeiten markieren. Vaxholm ist eine recht kleine Insel. Mit dem Fahrrad schnell erkundet!




Zuerst gingen wir zu den alten Fischereihäuschen. Ich fühlte mich ein wenig wie bei „Michel aus Lönneberga“. Ja, wirklich. Es war unglaublich idyllisch. All die süßen Holzhäuschen. Manche rot.. manche gelb .. und alle hatten ein Gewächshäuschen im Garten und große Obstbäume. Wirklich zuckersüß.
Noch dazu hatten wir traumhaftes Wetter. Ganz viel Sonne und gefühlte 30 Grad (es waren wohl nur 25). Was wohl recht ungewöhnlich sei für Stockholm. So sagte man uns jedenfalls. Und so genossen wir es nur umso mehr.

Später gingen wir zum „Strand“. Wir wollten eigentlich zu dem größeren Strandabschnitt, mit Cafe und so.
Allerdings schafften wir es nicht bis dahin.. es war einfach zu heiß .. und wir hatten keine Lust mehr zurückzugehen und Fahrräder auszuleihen!





Also am besten erst Fahrräder ausleihen und dann losziehen.



Der „Strand“ ähnelte eher einem See. Den Schweden machte es gar nichts aus ins Wasser zu all den Käfern und so zu gehen.. die sind doch recht naturverbunden.
Ich schaffte es immerhin bis zum Oberschenkel.. aber es war soo kalt.. und dann die Algen und Käfer, haach… ja, ja.. wie die Prinzessin auf der Erbse, ich weiß…

Aber zum Abkühlen hat es allemal gereicht!

Anschließend ging es zurück zum Hotel. Wir wollten den Tag noch nutzen und etwas Bummeln.
Naja.. irgendwie sind wir dann wohl eingeschlafen .. und … zack war es neun Uhr abends. Naja… dann haben wir uns hübsch gemacht und sind einfach etwas essen gegangen. Tatsächlich gehen die Stockholmer wohl auch so spät essen, denn die Restaurants und Bars waren wirklich sehr voll.
Überraschend für mich war die Tatsache, dass fast ausschließlich mit Kreditkarte gezahlt wurde. Das kenne ich hier ja so nicht. Und überhaupt benutze ich meine Kreditkarte nur um Urlaub zu buchen. Und dort konnte man manchmal ausschließlich nur mit Karte zahlen!





Die Restaurants fanden wir sehr stylisch. Und auch die Menschen darin, thihi. Alle so groß.. und schön.
Leider hatten auch einige Lokale zu. Sie hatten Sommerferien (ajajaj).

Am letzten Tag gingen wir nach Södermalm. Dort wollten wir uns die Stadt mal von oben ansehen. Nämlich vom Aussichtspunkt Fjällgatan.
Wer die Muse hat, kann auch laufen. Vom Hauptbahnhof bis dorthin ist es gar nicht so weit. Man läuft etwa 30 bis 40 Minuten. Je nachdem, wie schnell man lauft.
Wir sind Bus gefahren!
Achtung! Das Ticket vorher kaufen! Im Bus gibt es nämlich keine. Ja… und das weiß ich, weil wir nämlich einmal aussteigen und auf den nächsten warten mussten.




Nach dem Aussichtspunkt ging es weiter hoch Richtung Sofo. Das ist ein Szeneviertel mit Cafes, Restarants und Geschäften.
Im Fotografiska Museet gibt es ein Cafe mit Panoramafenster.

In die Markthalle (Saluhall) haben wir es leider nicht mehr geschafft. Die war nämlich immer nur bis 18 Uhr geöffnet. Viele Geschäfte nur bis 19 Uhr!

Deshalb beeilten wir uns und flanierten noch auf der teuren Einkaufsstraße Stureplan.
Wirklich schön. Und wenn man Glück hat und es ist gerade Schlussverkauf kann man vielleicht auch noch etwas Nettes (nicht zu Teures) ergattern. 

Uns wurde dort ein nettes Restaurant empfohlen. Aber auch das hatte gerade Urlaub!
Also suchten wir uns einfach eine Alternative und davon gibt es in Stockholm immer reichlich.
Überall hippe Restaurants und Menschen wohin man auch sieht.

Was wir auch nicht mehr schafften, war der Stadtteil Djurgarden. Dort gibt es, z.B. ein Freilichtmuseum, das Skansen. Dort kann man Elche sehen (total toll) und andere wilde Tiere, die für den Norden typisch sind. Es ist das älteste Freilichtmuseum der Welt! Wunderschön anzuschauen sind die typischen (alten) Bauernhäuser und Herrenhöfe mit Möbeln, alten Haushaltsgegenständen und Trachten aus ganz Schweden.



Da wir immer schönes Wetter hatten, sind wir die meiste Zeit draußen gewesen. Wie die Schweden, thihi. Also keine Museen dieses Mal.
Falls ihr aber in eines gehen wollt, gibt es … Museen.

Ich war damals (im Winter) im königlichen Schloss.

Einen Kurztrip nach Stockholm (im Sommer) kann ich euch wirklich empfehlen!
Vielleicht waren drei Tage doch etwas zu wenig!

Aber für einen Tapetenwechsel hat das völlig gereicht.
Und Stockholm ist wirklich so so schön!



Und hier noch einige Worte, die hilfreich sein könnten (um vielleicht auch das nordische Eis zu brechen):

Hallo / Auf Wiedersehen                   - Hej / Hej da
Ja / Nein                                             - Ja / Nej
Wieviel Uhr ist es?                            -  Vad är klockan?
Wo ist …..?                                        - Var liggen….?
Bitte schön!                                        - Varsagod!
Verzeihen Sie (wenn man                  - Ursäkta mig
etwas fragen will)
Vielen Dank!                                      - Tack sa mycket!
Was kostet das?                                  - Vat kostar det?
Prost!                                                  - Skal!


Zuckersüße GrüßeEure Fräulein Zuckerbäckerin